„Das Thema kommt außerordentlich positiv an, weil viele unserer Kunden keine traditionellen Wege mit einer ank mehr gehen wollen.“ – Interview mit Matthias Kröner (CEO der Fidor Bank AG) über Crowdfunding

Matthias Kroener

Matthias Kroener


Klaus-Martin Meyer: Herr Kröner, Sie sind CEO bei der Fidor Bank AG. Könnten Sie Ihre Bank bitte kurz vorstellen?

Matthias Kröner: Die Fidor Bank AG ist eine in Deutschland lizenzierte internet-basierte Direktbank die sich der Idee des „social bankings“ verschrieben hat. Für Privatkunden bietet die Fidor Bank mit dem FidorPay-Konto ein hochmodernes „Cash Management“-Tool an, über das Kunden einfach im Internet einkaufen, attraktive Spar- oder Kredit-Angebote nachfragen oder in Fremdwährungen oder Edelmetalle investieren können – einfach per Mausklick und innerhalb einer Konto-Oberfläche. Die optional erhältliche Fidor Prepaid MasterCard rundet das Angebot ab. Das Angebot an die Geschäftskunden umfasst ausgewählte Finanzierungsprodukte sowie ein speziell für den e-Commerce geschaffenes FidorPay Corporate Account. Continue reading

„Dass wir nun erstmalig die 100.000er – Grenze knacken dürfen, ist ein glücklicher Zufall!“ – Interview mit Thomas Reimers (PROTONET)

PROTONET

Klaus-Martin Meyer: Thomas, Ihr sprengt mit Eurem Funding für PROTONET via Seedmatch erstmal die 200.000 Euro Funding-Grenze der Plattform. Wie kam es dazu?

Thomas Reimers: Moin Moin erstmal aus dem Hamburger Betahaus! Dass wir nun erstmalig die 100.000er – Grenze knacken dürfen, ist ein glücklicher Zufall! Wir sind zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort…oder vielmehr: auf der richtigen Crowdfunding-Plattform! Bereits vor drei Monaten begannen die ersten Gespräche mit Seedmatch. Darauf folgte der Vorbereitungsprozess auf die Präsentation, die seit Montag als Preview läuft und des Investments, dass ab 12h am Donnerstag den 29.11. möglich ist. Vor wenigen Wochen hat Seedmatch dann mittels eines neuartigen Rechtskonstrukts nach langer, harter Arbeit erreicht, dass fortan jede Funding-Summe möglich ist. Und da wir das nächste Startup sind, dürfen wir diese Gelegenheit zu erst nutzen. Wir sind natürlich ultra gespannt, was am Donnerstag passieren wird. Gerade jetzt, nachdem das letzte Startup die 100.000€ in sagenhaften 52 Minuten einsammeln konnte. Continue reading

Blitz-Interview mit Jens-Uwe Sauer (Seedmatch) zum erstmaligen Funding-Limit von 200.000 Euro

Klaus-Martin Meyer: Jens-Uwe, Ihr habt gerade Euer erstes Funding mit einer Funding-Grenze > 100.000 Euro online gestellt. Ist Euer Selbstvertrauen bei Seedmach nach den letzten Fundings so groß, dass das bisherige Fundinglimit einfach mal verdoppelt wurde?

Jens-Uwe Sauer: Wir sind mit Seedmatch angetreten, um Innovationen zu fördern und Startups mit Seedfinanzierungen auf die Straße zu helfen. Das haben wir jetzt 26 Mal getan und unsere Learnings aus 15 Monaten Crowdfunding gezogen. Jetzt gilt es das Modell weiterzuentwickeln und auf die Bedürfnisse von Startups noch optimaler anzupassen. Mit 100.000 Euro kann man über ein halbes Jahr nur ein kleines Team finanzieren. Größere Unternehmenskonzepte oder gar Entwicklungen im High-Tech-Bereich kann man mit diesem Finanzierungsrahmen nicht wirklich nachhaltig anschieben. Daher kann es nur ein logischer Schritt sein, die Fundingsumme für einzelne Startups je nach Bedarf schrittweise nach oben anzuheben und Crowdfunding für Startups noch professioneller umzusetzen.

Klaus-Martin Meyer: Bisher wurde die 100.000 Euro-Grenze ja viel diskutiert. Welche (auch juristischen) Klimmzüge waren notwendig, dieses Angebot machen zu können?

Jens-Uwe Sauer: An dieser Lösung haben wir seit Sommer hart gearbeitet. Zu einem weil wir die Bafin einbezogen haben, um sicher zu stellen, dass unser Vertragswerk mit dem Bankenrecht konform ist. Andererseits haben wir in die Optimierung des neuen Vertragswerks nicht nur unsere Anwälte einbezogen, sondern haben mit mehreren Startups und deren VC-Investoren als auch Business Angels und Crowdinvestoren einen riesigen iterativen Prozess gestartet. Das Ziel war, aus allen relevanten Blickrichtungen ein Feedback zu bekommen und das Optimum für die Startups als auch institutionelle Investoren und nicht zuletzt unseren Investoren auf der Plattform herstellen zu können. Den Schweiß haben wir uns jetzt von der Stirn wischen können und freuen uns auf das Ausrollen der nächsten Entwicklungsstufe von Seedmatch.

[Mehr zum Thema im Seedmatch-Blog]

„Shekra hat eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und agiert zudem Shariah-konform.“ – Interview mit Dr. Shehab Marzban (Shekra.com)

shekra

Klaus-Martin Meyer: Herr Dr. Marzban, Sie sind Co-Funder der Firma Shekra.com. Könnten Ihre Firma kurz vorstellen?

Shehab Marzban: Shekra basiert auf einem Programm, dass Startups von der Ideenkreation bis zur Finanzierung und Implementierung begleitet. Basierend auf dem Konzept Aktienanteil-basiertem Crowd Funding finanzieren wir Startups durch ein geschlossenes Netzwerk von Investoren, aber unsere Dienstleistungen beinhalten auch Ausbildung, Mentoring and Berichterstattung. Continue reading

„smava ist ja einer der Pioniere dieses Bereiches und profitiert von dem hohen Interesse.“ – Interview mit Alexander Artopé (smava)

Alexander Artopé (smava)

Alexander Artopé (smava)

Klaus-Martin Meyer: Herr Artopé, im März 2007 führten wir ein Interview zum Start von Smava. Wo steht smava heute?

Alexander Artopé: www.smava.de hat sich zu Deutschlands führendem Kreditmarktplatz entwickelt, auf dem jeder Kreditinteressierte aus einer breiten Auswahl den Online-Kredit mit den besten Konditionen erhält. Durch eine einzige kostenfreie Online-Abfrage erhalten Interessenten innerhalb von Sekunden viele persönlicher Angebote von unterschiedlichen Kreditanbietern. So erhalten Verbraucher den für sie günstigsten Kredit und sparen häufig einige hundert Euro. Gleichzeitig sparen sie Zeit, da sie nicht zu vielen verschiedenen Kreditanbietern gehen müssen. Zudem erhält der Interessent auf Wunsch eine telefonische Beratung durch unabhängige Kreditberater. Die Dienstleistung des Kreditmarktplatzes ist für Kreditkunden komplett kostenfrei.
Um ein vielfältiges Kreditangebot bereit zu stellen, finanzieren nicht nur führende Kreditbanken sondern auch Anleger die Kreditnachfrage. Für ihr Geld erhalten beide Anbieter attraktive Zinsen. Anleger investieren direkt in geprüfte Privatkredite über das bewährte Eigenprodukt „smavaprivat“. Die gesamte Abwicklung erfolgt durch das erfahrene smavaprivat-Team.
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„Ich schätze das Potential in diesem Segment um ein vielfaches höher ein als im Startup-Segment.“ – Interview mit Dirk Littig von der Mittelstands-Crowdfunding-Plattorm bankless24

bankless24

Klaus-Martin Meyer: Dirk, Du bist der Geschäftsführer der bankless24 GmbH. Könntest Du dich und deine Firma bitte kurz vorstellen?

Dirk Littig: Gern. Ich bin mit 42 Jahren wahrscheinlich eher der Methusalem unter den Gründern alternativer Finanzierungsplattformen. Ich bewege mich seit mittlerweile 20 Jahren im Bereich Banken und Private Equity Gesellschaften – habe also im Grunde seit meinem Studium eine hohe Affinität zu Mittelstand und Finanzierungsthemen. Häufig habe ich dabei in verschiedensten Funktionen die Erfahrung gemacht, dass der Begriff „Mittelstand“ durchaus unterschiedlich belegt sein kann. So wird sich beispielsweise ein PE-Fund (oder auch die etablierten Geschäftsbanken) unter Mittelstand irgendetwas in einer mindestens dreistelligen Umsatzgrößenordnung vorstellen, wohingegen sich der größere Handwerksbetrieb durchaus auch als Mittelstand sieht. Continue reading

„A company that enables people to pay for free content with a super simple microdonation system.“ – Interview mit Linus Olsson (Co-Funder von Flattr)

Flattr

Klaus-Martin Meyer: Linus, you are working for flattr.com. Could you please tell us a little bit about you and your company?

Linus: I’m co-founder and CEO of Flattr a company that enables people to pay for free content with a super simple microdonation system. Continue reading

Bubble & Balm vor dem Ende …

An dieser Stelle will ich einmal eine Email – beinahe in Gänze – wiedergeben. Nicht weil ich vermutlich viel Geld verlieren werde, es sind nicht einmal 20 brititsche Pfund, denn ich habe ja auch noch ein Stück fair gehandelte Seife erhalten – sondern weil ich meine, dass sich jeder Crowdinvestor beim Tätigen der Investition genau auf solche Email einstellen sollte. Crowdfunding hin oder her. Das Geld was angelegt wird, ist und bleibt Risikokapital, auf das man im Notfall auch verzichten können muss. Continue reading

Interview mit Robert Henker (Refined Investment) über Venture Capital vs. Crowdfunding und die Wahl der Plattform

Refined Investment

Klaus-Martin Meyer: Herr Henker, Sie sind Gründer der Firma Refined Investment. Würden Sie sich und Ihre Firma bitte kurz vorstellen?

Robert Henker: Ich bin 31 Jahre alt, habe in Dresden Wirtschaftsinformatik studiert und danach bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und als Unternehmensberater gearbeitet. 2010 habe ich einen MBA an der ESCP Europe Paris absolviert. Die Masterthesis griff ein Projekt auf an welchem auch mein Bruder Stephan Henker und mein ehemaliger Kommilitone Marius Schulze beteiligt waren. Auf dieser Basis gründeten wir 2010 die Refined Investment Technologies GmbH. Continue reading

ScitechStarter in den USA gestartet

ScitechStarter

Mit ScitechStarter wurde in diesem Jahr eine neue Crowdfunding-Plattform gegründet, die dieser Tage an den Start geht und nun Bewerbungen für innovative Wissenschafts- und Technolgieprojekte entgegennimmt. Die ersten Fundings sollen gegen Ende des ersten Quartals des kommenden Jahres erfolgreich platziert werden. Bestätigte Projekte werden gebührenfrei gelistet.
ScitechStarter will alle wissenschaftlichen Bereiche “from aerospace and archaeology to science fiction to systems engineering to zoology” bedienen.