Blitz-Interview mit Steffen Reitz zur VC-Anschlussfinanzierung von smarchive

Klaus-Martin Meyer: Steffen, Ihr habt im Anschluss an Euer Crowdfunding via Seedmatch nun eine VC-Anschlussfinanzierung für smarchive realisiert. War es für die VCs ein Thema, dass Ihr seit rund einem Jahr 136 Crowd-Investoren an Bord habt? Hat der Sachverhalt die Verhandlungen ggf. in irgendeiner Form (pos. oder neg.) beeinflußt oder erschwert?

Steffen Reitz: Ja, es war keine leichte Sache, da das ursprüngliche rechtliche Konstrukt mit 144 einzelnen Stillen Beteiligungen für den VC so nicht begrüßenswert war. Wir haben daher gemeinsam mit dem VC eine elegante Lösung erarbeitet, welche alle Stillen Gesellschafter in eine Pooling-Gesellschaft bündelt. Die Schwierigkeit war, dass jeder Einzelne dazu zustimmen musste – eine schweißtreibende Angelegenheit!

Klaus-Martin Meyer: Würdet Ihr im Nachhinein wieder ein Crowdfunding machen oder hat sich im Lichte der neuen Finanzierung irgend etwas an Eurer Einstellung geändert?

Steffen Reitz: Ja, wir würden es wieder machen – ohne die Crowd wären wir heute niemals VC-reif gewesen. Allerdings würde ich wohl deutlich stärker auf die Verträge achten und im Hinblick auf eine mögliche Anschlussfinanzierung eine entsprechende Gestaltung des rechtlichen Rahmenwerks erbitten.

Mehr Infos zu smarchive:

Markiert mit , .Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

One Response to Blitz-Interview mit Steffen Reitz zur VC-Anschlussfinanzierung von smarchive

  1. Pingback:Wie smarchive nach der Crowdfinanzierung das ganz große Geld einsammelte – und die Probleme dabei :: deutsche-startups.de