Blitz-Interview mit Alexander Bitzke (fubalytics) zu einem möglichen Crowdfunding

Klaus-Martin Meyer: Alexander, Du bist Gründer der Firma fubalytics GmbH. Könntest Du Dich und Deine Company bitte kurz vorstellen?

Alexander Bitzke: Eugen und ich haben fubalytics gemeinsam 2012 gegründet. Seit über 10 Jahren bin ich im Sportmanagement aktiv und aus den gemachten Erfahrungen ist die Idee entstanden. Gemeinsam mit Trainern, Funktionären und Fans haben Eugen und ich in vielen Iterationen die Idee verfeinert und es geht noch weiter… Wir haben eine Online-Videoanalyse-Plattform für Sportvideos erschaffen. Trainer, Spieler und Fans können Videos hochladen und online analysieren und teilen. So verbessert sich die Mannschaft und der Trainer oder Videoanalyst gewinnt Zeit. Bisher gibt es die Plattform für Fußball, in Kürze wird es weitere Sportarten und Services geben.

Klaus-Martin Meyer: Im Gründerszene-Interview war zu lesen, dass Ihr Euch mit dem Thema Crowdfunding beschäftigt. In wieweit ist das Konzept für Euch attraktiv?

Alexander Bitzke: Das Gefühl eine große Masse an Leuten zu haben, die die eigene Idee mitträgt ist für uns faszinierend. Neben dem nötigen Kapital bietet die Crowd eine involvierte Feedbackplattform. Wir sehen das ähnlich wie in einer Sportmannschaft: Macht man etwas gut gibt es Lob, macht man einen Fehler, sagen die Teammitglieder, was man verbessern kann. Alle haben das gleiche Ziel, sie wollen etwas gewinnen!

Klaus-Martin Meyer: Nach meiner Erfahrung haben sich viele Startups, die sich über die Crowd finanziert haben, bei der Wahl der Plattform stark auf persönliche Beziehungen verlassen und weniger den Markt nach objektiven Kriterien sondiert.Welche Anforderungen an eine Plattform wären für Euch wichtig? Ich denke da an Kriterien wie Wahrscheinlichkeit des Erfolges, Schnelligkeit des Fundings, Größe der Crowd oder VC-Kompatibilität der Verträge?

Alexander Bitzke: Uns geht es um nachhaltige aber zielgerichtete Geschäftsentwicklung. Wenn die Crowd und die Crowd-Plattform hier mitgehen, ist das perfekt und da spielen andere Aspekte eine untergeordnete Rolle. VC-Kompatibilität kann eine Rolle spielen. Allerdings meinen wir, wenn ein gutes Angebot vorliegt, muss man es prüfen. Wenn alle damit zufrieden sind, gibt es auch eine Lösung.

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