„Dass wir nun erstmalig die 100.000er – Grenze knacken dürfen, ist ein glücklicher Zufall!“ – Interview mit Thomas Reimers (PROTONET)

PROTONET

Klaus-Martin Meyer: Thomas, Ihr sprengt mit Eurem Funding für PROTONET via Seedmatch erstmal die 200.000 Euro Funding-Grenze der Plattform. Wie kam es dazu?

Thomas Reimers: Moin Moin erstmal aus dem Hamburger Betahaus! Dass wir nun erstmalig die 100.000er – Grenze knacken dürfen, ist ein glücklicher Zufall! Wir sind zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort…oder vielmehr: auf der richtigen Crowdfunding-Plattform! Bereits vor drei Monaten begannen die ersten Gespräche mit Seedmatch. Darauf folgte der Vorbereitungsprozess auf die Präsentation, die seit Montag als Preview läuft und des Investments, dass ab 12h am Donnerstag den 29.11. möglich ist. Vor wenigen Wochen hat Seedmatch dann mittels eines neuartigen Rechtskonstrukts nach langer, harter Arbeit erreicht, dass fortan jede Funding-Summe möglich ist. Und da wir das nächste Startup sind, dürfen wir diese Gelegenheit zu erst nutzen. Wir sind natürlich ultra gespannt, was am Donnerstag passieren wird. Gerade jetzt, nachdem das letzte Startup die 100.000€ in sagenhaften 52 Minuten einsammeln konnte.

Klaus-Martin Meyer: Gab es bei der Wahl der Plattform eine Art systematisches Auswahlverfahren oder nach welchen Kriterien habt Ihr Euch für Seedmatch entschieden? Spielte hierbei das erweiterte Funding-Limit schon eine Rolle?

Thomas Reimers: Nein, ursprünglich planten wir auch, die üblichen 100.000€ über die Crowd zu sammeln. Zum Zeitpunkt unserer Anfrage bei Seedmatch gab es die neue Regelung ja noch nicht. Grundsätzlich war Seedmatch von Anfang an unserer favorisiertes Crowdfunding Portal, da Sie bis heute die stärkste Crowd aufbauen konnten und dank ihrer bisherigen Funding-Erfolge (und Rekorde) in unseren Augen auch eine Qualitätssiegel-Funktion bieten. Zudem ist das Seedmatch-Team sehr sympathisch und kompetent. Wir fühlten uns von Anfang an gut und transparent beraten.

Klaus-Martin Meyer: Was erhofft Ihr Euch neben dem reinen Funding von Eurer Crowd?

Thomas Reimers: Geld ist die eine Sache. Mindestens genau so wichtig ist, dass wir mit einem Schlag ein hilfreiches Netzwerk aus Multiplikatoren, Empfehlern, Unterstützern, Partnern und Kunden erschließen können. Die Power der Crowd kann in vielfacher Hinsicht enorm sein! Das ist viel reizvoller als ein Einzelinvestor. Wir sind mit mehreren Seedmatch-finanzierten Startups gut befreundet und sie alle bestätigen dies. Wir hoffen natürlich auch, dass Leute einerseits wegen der attraktiven Rendite, aber andererseits auch aufgrund des Glaubens an unsere Idee, in uns investieren!

Klaus-Martin Meyer: Zum Abschluss interessiert mich ein Ausblick. Wie werdet Ihr die bis zu 200.000 Euro, die Euch zufließen verwenden?

Thomas Reimers: Das Geld fließt hauptsächlich in die laufende Weiterentwicklung unseres Produkts und in umfangreichere Marketing- und Vertriebsaktivitäten, die wir in den kommenden Monaten deutlich hochfahren werden. Außerdem nutzen wir das Geld, um die Serienfertigung vorzubereiten um gewappnet zu sein, wenn unsere Vertriebsmaßnahmen erste deutliche Wirkungen zeigen. Das wird eine sehr, sehr spannende Zeit. Und wir hoffen, dass eine möglichst große Community aktiv daran teilnimmt. Denn letztendlich machen wir das Ganze ja in erster Linie, um der Crowd die Unabhängigkeit und Kontrolle in Bezug auf ihre Daten zurückzugeben!

Markiert mit .Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Die Kommentare sind geschlossen.