„Wir sind begeistert, wie motiviert sich einige Experten aus unserer Crowd mit ihrem Fachwissen einbringen, vermutlich können wir auch in Zukunft noch ganz stark von dieser Basis profitieren.“ – Blitz-Interview mit Ulrich Prediger (LeaseRad GmbH) zum zweiten seedmatch-Funding

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Klaus-Martin Meyer: Herr Prediger, Sie sind Geschäftsführer der Firma LeaseRad GmbH. LeaseRad ist die erste Firma, die bei Seedmatch zum zweiten Mal ein Crowdfunding realisiert hat. Waren die Erfahrungen so gut, dass alle Argumente für ein zweites Funding sprachen?

Ulrich Prediger: Obwohl wir noch ein relativ kleines Unternehmen sind, sind wir bereits knapp vier Jahre am Markt. In dieser Zeit haben wir uns intensiv mit verschiedenen Finanzierungsformen auseinandergesetzt und teilweise umgesetzt, von der Förderbank bis zu Genussrechten. Der Crowd-Gedanke hat uns von Anfang begeistert und die vorbereitenden Gespräche mit dem Seedmatch-Team waren sehr professionell. Wir haben uns vor der aktuellen Finanzierungsrunde aber tatsächlich die Entscheidung nicht leicht gemacht, da wir auch konkrete andere Finanzierungsalternativen hatten. Letztlich haben aber die gute Erfahrung aus der ersten Crowdfunding-Runde, das Feedback der Crowd und die zahlreichen Kontakte zu potenziellen Kunden den Ausschlag gegeben, es nochmal über Seedmatch zu probieren.

Klaus-Martin Meyer: Was sprach abgesehen von der Akquisition von Kapital noch für das Funding via Seedmatch. Was leistet die Crowd über das Finanzielle hinaus?

Ulrich Prediger: An erster Stelle sind für uns sicher die Kontakte zu potenziellen Kunden für unser Mitarbeiter-Leasingmodell JobRad zu nennen. Hier kamen doch einige Kontakte zu großen Unternehmen bis hin zu DAX-Konzernen zu Stande, die im nächsten Jahr JobRad mit uns umsetzen wollen. Aber auch das konkrete, teils kritische Feedback ist für uns hilfreich, weil wir uns immer verbessern können und auch wollen. Wir sind begeistert, wie motiviert sich einige Experten aus unserer Crowd mit ihrem Fachwissen einbringen, vermutlich können wir auch in Zukunft noch ganz stark von dieser Basis profitieren. Nicht zuletzt macht der Kontakt auch einfach Spaß und ermutigt uns auf unserem Weg, das Verkehrsverhalten in Deutschland zu verändern.

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