„Crowfunding ist für uns in dieser Phase sehr spannend, weil wir sehr einfach eine Vielzahl von Investoren ansprechen können.“ – Im Gespräch mit Christian Sauerteig (CEO Immanitas Entertainment GmbH)

Klaus-Martin Meyer: Herr Sauerteig, Sie sind der CEO der Firma Immanitas Entertainment GmbH. Könnten Sie Ihre Firma bitte kurz vorstellen?

Christian Sauerteig: Sehr gerne. Ganz einfach ausgedrückt dient die Immanitas Entertainment GmbH als Hub zwischen den Spiele-Entwicklern auf der einen Seite und den Distributionskanälen auf der anderen Seite. Die Immanitas ist in der Lage alle Kanäle zu bedienen: Online, Offline, PC, Mobile, Konsolen, Facebook etc….Der Entwickler schließt einen Vertrag mit der Immanitas ab, wir übernehmen die Vermarktung sowie den Vertrieb und teilen uns den Gewinn. Wir haben entsprechend ein überschaubares finanzielles Risiko, partizipieren aber am boomenden Gaming Markt. In den ersten sechs Monaten haben wir bereits ca. EUR 150.000 Umsatz erzielt, nächstes Jahr rechnen wir mit einem Umsatz im deutlich siebenstelligen Bereich.

Klaus-Martin Meyer: Sie sind in einem attraktiven Umfeld mit sehr viel Expertise unterwegs. Warum haben Sie sich für ein Crowdfunding entschieden? Da hätte es doch sicher auch konventionellere Möglichkeiten gegeben?

Christian Sauerteig: Crowfunding ist für uns in dieser Phase sehr spannend, weil wir sehr einfach eine Vielzahl von Investoren ansprechen können. Wir benötigen derzeit noch keine Finanzspritze, die für einen klassischen VC interessant wäre. Derzeit wachsen wir aus dem Umsatz heraus. Nächstes Jahr können wir dann über eine größere Anschlussfinanzierung nachdenken.

Klaus-Martin Meyer: Interessant ist auch die Frage, warum die Entscheidung zugunsten der Plattform von Innovestment gefallen ist. Da gäbe es vermutlich Plattformen, die eine schnellere Finanzierung oder zumindest eine größere Crowd ermöglicht hätten? Was spricht für Innovestment?

Christian Sauerteig: Innovestment ist sehr professionell aufgetreten, hat sehr schnell reagiert und unser Modell schnell verstanden. Wir haben uns bei innovestment gleich sehr gut aufgehoben gefühlt. Auch andere Plattformen waren mit uns in Kontakt, einige meinten unser Modell sei trotz des bereits eingetretenen Erfolges nicht für Crowdfunding geeingnet, anderen waren wir nicht innovativ genug, wieder andere waren schlicht zu langsam.

Klaus-Martin Meyer: Was erhoffen Sie sich über das Finanzielle hinaus von Ihrer Crowd, die angesichts des durchschnittlichen Invests bei Innovestment von 4209 Euro pro Anleger vergleichsweise überschaubar sein wird?

Christian Sauerteig: Der ein oder andere Investor kann aufgrund seines Hintergrunds auch für Anschlussfinanzierungen interessant sein. Das recht hohe Niveau der Innovestment-Investoren sichert uns auch einen guten Multiplikator-Effekt. Zufriedene Investoren sprechen gerne über Ihre Investitionen.

Klaus-Martin Meyer: Was planen Sie in der Zukunft an Kapitalmaßnahmen? Haben Sie Ihre Verträge z.B. auf VC-Tauglichkeit hin wetterfest gemacht?

Christian Sauerteig: Das Innovestment-Konzept ist auf jeden Fall anschlußfähig. Über eine größere Kapitalrunde beraten wir nächstes Jahr. Derzeit wachsen wir sehr gut aus dem Umsatz heraus, das läuft wirklich super. Die größten Titel veröffentlichen wir zudem erst 2013. Dann werden wir einen deutlichen Umsatzsprung hinlegen. Alles weitere wird man sehen, wird sind sehr guter Dinge.

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