Per Crowdfunding-Fond in Afrika und Asien investieren

Gestern habe ich mich ja bereits mit der Crowdfunding-Plattform FundedByMe beschäftigt. Diese Plattform hat den ungewöhnlichen Ansatz, dass sich die Startups zunächst in einer Pre-Round der Crowd präsentieren. In dieser Zeit können potentielle Investoren ihr Interesse bekunden und sich mit dem Angebot vertraut machen. Andererseits kann das Startup seinen Pitch noch verfeinern, um dann in der “Open Round” das fertige und hoffentlich perfekte Investment-Angebot zu machen.

In der PreRound präsentiert sich aktuell “The Hackers Fund”. Mit The Hackers Fund will der Internetunternehmer Lars Iversen einen Fond auflegen, der in afrikanische und asiatische Internetstartups investiert. Iversen ist der Gründer der schwedischen Firma “I love Spam” also einer Internetsicherheitsfirma.

Mit dem Fond will der Initiator auch einen positiven sozialen Einfluss ausüben. Die Sicherheitsfirma beschützt Unternehmen vor Bots und Betrügern. Die Ursache für Internetkriminalität liege oft in der Armut begründet. Mit Hilfe von The Hackers Fund soll auch die Armut bekämpft werden. Darüber hinaus gilt die Devise: “Our minimum goal is to directly involve the fraudsters in legit business”.

Fazit: Bei The Hackers Fund handelt es sich um ein lobenswertes Social-Business und um ein interessantes Beispiel für einen auf Crowdfunding basierenden Fond.

Wie aus dieser Info-Grafik von I Love Spam hervorgeht, haben viele Spam-Aktivitäten ihren Ursprung in afrikanischen Ländern. Da liegt möglicherweise die Idee nahe, dass The Hackers Fund auch mit der Crowdfunding-Plattform Shekra.com kooperiert, die von Ägypten aus agiert und auch den afrikanischen Wirtschaftraum im Auge hat.

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