Nach dem Crowdfunding: Todos für Startups

An dieser Stelle hatte ich ja vor einigen Tagen bereits die Todos der Crowdinvestoren gepostet. Genauso wie ich nach einem Invest Ansprüche an mich und meine Investorenkollegen habe, um der jeweiligen Firma zu helfen, so gibt es natürlich ebenfalls Ansprüche an das Startup, dass unser Geld eingesammelt hat.

Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass das Kapital, dass aus den vielen kleinen Beträgen zusammen kam, sinnvoll im Hinblick auf das Unternehmensziel ausgegeben bzw. investiert wird. Dass ein jedes Startup alles gibt, ist ebenfalls eine Selbstverständlichkeit. Liegt ein solches Engagement vor, dann wird die Crowd im Extremfall sogar mit einer Pleite leben können, ohne dies persönlich zu nehmen. Aber soweit soll es naturgemäß nicht kommen.

Nach dem Funding sollte sich jedes Startup wenigstens zum Ziel setzen, einmal monatlich die Finanzcrowd zu adressieren. Dabei müssen natürlich nicht im Vierwochentakt neue Rekordgewinne bekannt gegeben werden. Vielmehr geht es darum, die Investoren auf dem Laufenden zu halten. Dies können Nachrichten sein über neu gewonnene Kunden, rekrutierte Mitarbeiter, Gewinnung neuer Kooperationspartner etc. sein. Diese Form der Aufmerksamkeit demonstriert die Verbundenheit mit der Crowd.

Jedes Startup sollte bestrebt sein, dass jeder Investor auch auf Facebook, “seiner” Firma folgt, dann wird sicher auch darüber hinweggesehen, wenn es mal über die Crowdfunding-Plattform keine Neuigkeiten gibt, sofern mit den anderen Stakeholdern via Social Network aktiv kommuniziert wird.

Ein reger und transparenter Informationsfluss stärkt die Verbundenheit mit der Firma und kann nützlich sein, wenn einmal Hilfe benötigt wird. Dabei macht es ganz sicher einen guten Eindruck, wenn man dem Funding durchaus auch einmal nicht monetäre Hilfe erbittet. Denn dies ist ein klares Signal, dass man seine Hausaufgaben macht.

Vielleicht kann das Startup sogar unter den Crowdinvstoren eine kleine Umfrage machen, zu welchen Themen der einzelne Investor bereit wäre, Kompetenzen bzw. Hilfe in Form von Feedback zur Verfügung zu stellen. Dann hat man die Information bereit, wenn diese erst zu einem späteren Zeitpunkt benötigt wird.

Fazit: Die Gründer sollten sich bei der Kommunikation immer vor Augen führen, dass die Crowd an die Geschäftsidee glaubt, genau wie die Gründer selber!

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