„Wenn man es bei Kickstarter schafft, dann hat man es überall geschafft.“ – Interview mit Richard Spiegelburg über den Baxterboard-Pitch auf Kickstarter

baxterboard

Baxterboard-Pitch bei kickstarter

Klaus-Martin Meyer: Herr Spiegelburg, nachdem das (equity based) Crowdfunding für Ihre Firma nicht durchgewunken wurde, haben Sie nun einen Kickstarter-Pitch lanziert, um das Baxterboard zu finanzieren. Wie stehen diesmal die Chancen?

Richard Spiegelburg: Nach dem nicht erfolgreichen Pitch bei Innovestment, haben wir darüber nachgedacht, wie wir unser Produkt und die damit verbundene Innovation besser kommunizieren können. Wir haben uns dazu entschlossen, in einen funktionsfähigen Prototypen zu investieren, der alle Vorteile unserer Idee deutlich macht.

Kickstarter ist für uns nun eine ideale Plattform, das Produkt einer Vielzahl von Konsumenten vorzustellen und gleichzeitig ein Funding für die bevorstehende Serienproduktion zu akquirieren.
Jetzt hängt es ganz davon ab, wie positiv das Produkt bei der Crowd ankommt. Dazu müssen wir noch einiges an PR-Arbeit leisten.

Klaus-Martin Meyer: Warum fiel die Wahl auf Kickstarter und nicht auf indiegogo, wo neben Englisch auch weitere Sprachversionen angeboten werden.

Richard Spiegelburg: Wenn man es bei Kickstarter schafft, dann hat man es überall geschafft. Kickstarter ist der Marktführer in diesen Segment: Wer angenommen werden will, muss entsprechende Kriterien erfüllen. Außerdem wollten wir vor allem den amerikanischen Markt erreichen, um so von Anfang an im Gespräch zu sein.

Klaus-Martin Meyer: Wurde beim Angebot der Pokes eine gewisse Strategie verfolgt?

Richard Spiegelburg: Wir haben diverse Strategien bei der Ausarbeitung der einzelnen Rewards verfolgt. Wichtig war für uns in erster Linie, dass sich die Interessenten mit dem Projekt identifizieren können. Zudem haben wir ein Produkt, dass sich gut als Gegenleistung für eine Spende eignet. Die Tasche steht also im Fokus der Pledges. Für die ersten 1000 Bieter gibt es daher ein „special price“ Angebot für ein Baxterboard. Außerdem wollten wir auch kleinere Beträge ins Angebot mit aufnehmen, um neben der Tasche auch Incentives für Leute zu bieten, die keinen Laptop haben.

Klaus-Martin Meyer: Zum Abschluss würde mich noch interessieren, wie Sie die Gruppe der „Family, Friends & Fools“ motivieren wollen, für Ihr Angebot zu bieten.

Richard Spiegelburg: Der Vorteil bei Kickstarter ist, dass die Seite einzelnen Interessenten ganz unterschiedliche Möglichkeiten bietet, ein Projekt zu unterstützen. Wir haben zum Beispiel ein große Palette an Angeboten , die von $5 bis $3000 variieren und von der Nennung des Unterstützers über ein T-Shirt bis zur Mitbestimmung des Folgemodells reicht.
Wir freuen uns natürlich über jede Unterstützung, aber wenn die Unterstützer die Tasche auch für nützlich halten und im Alltag verwenden – um so besser!

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