„Aufgrund der relativ niedrigen Finanzierungssumme erschien uns Crowdfunding als sinnvolle und unkomplizierte Möglichkeit.“ – Im Gespräch mit Alexandra Hamann (manetch)

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Klaus-Martin Meyer: Frau Hamann, Sie sind Co-Founder und Operations Director bei manetch. Könnten Sie sich und Ihre Firma bitte kurz vorstellen?

Alexandra Hamann: Wir Gründerinnen, Sara Spiller, die Geschäftsführerin von manetch und ich, haben in den vergangenen Jahren erfolgreich Konferenzveranstalter in Berlin und New York aufgebaut. In dieser Zeit haben wir immer wieder festgestellt, dass der größte Mehrwert für die Konferenzteilnehmer in den Pausen zwischen den Vorträgen geschaffen wird. Aus den geführten Gesprächen entstehen oft langjährige Geschäftsbeziehungen. Gleichzeitig bleibt in solchen Situationen die Suche nach dem passenden Gesprächspartner meist dem Zufall überlassen. Aus dieser Erfahrung ist die Idee für manetch entstanden.

manetch ist seit Ende Juli 2012 online und die erste globale Online-Plattform für Manager, auf der ein zielgerichteter Wissens- und Erfahrungstransfer sicher und vertraulich auf der Basis eines Matchmaking-Prozesses organisiert wird. Das Prinzip ist ähnlich wie bei der Online-Partnervermittlung, nur dass wir nicht die große Liebe, sondern die passenden Networkingpartner zusammen bringen. Das wird in dieser Form bisher noch von niemand anderem angeboten.

Klaus-Martin Meyer: Dieser Tage führen Sie ein Crowdfunding zur Wachstumsfinanzierung durch. Warum ein Crowdfunding? Wurden alternative Finanzierungsformen erwogen?

Alexandra Hamann: Wir haben einen kurzen Weg zum Break Even mit einem geringen zusätzlichen Finanzierungsbedarf. Aufgrund der relativ niedrigen Finanzierungssumme erschien uns Crowdfunding als sinnvolle und unkomplizierte Möglichkeit. Zudem entsprechen typische Crowdfunding-Investoren wie erfolgreiche Führungskräfte und Unternehmer auch genau unserer Zielgruppe. Wir möchten unser Unternehmen für und mit unseren Usern entwickeln.

Klaus-Martin Meyer: Warum haben Sie sich für die Crowdfunding-Plattform Innovestment entschieden?

Alexandra Hamann: Der Auktionsmechanismus ist eine interessante und faire Möglichkeit, den Marktpreis für manetch zu ermitteln. Dieses Prinzip und der lange Track Record von Innovestment haben uns überzeugt.

Klaus-Martin Meyer: Welche konkreten Wünsche – über das Finanzielle hinaus – haben Sie an ihre zukünftige Crowd?

Alexandra Hamann: Wir freuen uns, wenn sie selbst als User die manetch nutzen und uns ihre Anregungen, Kritik und Wünsche mitteilen. Das User-Feedback trägt wesentlich zur Weiterentwicklung der Plattform bei.

Klaus-Martin Meyer: Wie sieht es konkret mit der Mittelverwendung des im Crowdfunding generierten Kapitals aus. Was steht in Kürze an?

Alexandra Hamann: Das Kapital soll hauptsächlich in das Marketing fließen, um die User-Basis zu erhöhen. Seit unserem Launch im Juli 2012 haben wir verschiedene Marketing-Aktivitäten getestet und kennen daher nun die besten Kanäle für unser Produkt. Darüber hinaus wird der bereits bestehende Prototyp der Plattform laufend weiterentwickelt. So sind wir derzeit bereits dabei die Angebote auf manetch zu optimieren und weiter auszubauen.

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