Neues Berufsbild Crowdinvestor Relation Manager?

Crowdinvestor Relations Manager

Im Allgemeinen ist es die Aufgabe eines Investor Relations Manager die Öffentlichkeitsarbeit einer am Kapitalmarkt aktiven Firma im Hinblick auf die financial community (Investoren, Analysten und Finanzmedien) umzusetzen.

In Bezug auf ein per Crowdfunding finanziertes Unternehmen wären die Adressaten einer Investor Relation Strategie vor allem die Crowdinvestoren aber auch die Crowdfunding Plattformen (wegen möglicher zukünftiger Folgefundings). Continue reading

„In Deutschland sind P2P Kredite aber noch nicht Mainstream.“ – Interview mit Claus Lehmann (P2P-Kredite.com)

Klaus-Martin Meyer: Claus, Du bist Experte für Peer to Peer-Kredite. Woher stammt das Interesse zu diesem Spezialgebiet und dazu die Motivation seit Jahren fortgesetzt darüber zu bloggen?

Claus Lehmann: Ich habe im Frühjahr 2006 zufällig Prosper.com gesehen und war fasziniert von dem Konzept. Ich bin seit über 10 Jahren im Internet-Marketing unterwegs und mich interessieren disruptive Geschäftsmodelle, also neue durch das Internet ermöglichte Prozessabläufe, die ganze Branchen revolutionieren können. Damals sah es so aus als ob nach Musikindustrie, Reisebranche etc. nun die Banken sich einem Non-Bank Player stellen müssten, der ihr Kerngeschäft bedroht (in diese Domäne war vorher nur Paypal für ein bestimmtes Segment als Non-Bank-Player ansatzweise eingedrungen). Rückblickend zeigt sich, dass das Potential zwar immer gegeben ist, es aber länger als damals z.B. von Gartner erwartet dauert, bis P2P Kredite sich wirklich durchsetzen. Continue reading

Mit einer (motivierten) Crowd kommt man weiter… – Ergebnisse einer Crowdstreet-Umfrage bei Startups

Vielfach ist zu lesen, dass eine Crowd dem (crowd-) finanzierten Unternehmen über das Geld hinaus im Hinblick auf den Geschäftszweck behilflich sein kann. Meine Interviews mit den Startups werden ja meist geführt, wenn das Funding kurz bevorsteht bzw. gerade läuft. Zu diesem Zeitpunkt hat das Startup natürlich gewisse Erwartungen, von denen noch nicht bekannt sein kann, ob diese Erwartungen sich erfüllen, nicht erfüllen oder ob diese im Idealfall vielleicht sogar übertroffen werden. Continue reading

„betterplace.org ist Deutschlands größte Online-Spendenplattform für soziale Projekte.“ – Interview mit Kirsten Mieves

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Klaus-Martin Meyer: Kirsten, Du bist bei betterplace.org für Storytelling und PR verantwortlich. Könntest Du Dich und Betterplace bitte kurz vorstellen?

Kirsten Mieves: Sehr gern. betterplace.org besteht seit 2007, ich selbst arbeite seit Mai 2011 hier und bin seit März 2012 für den Bereich Storytelling und PR zuständig.
betterplace.org ist Deutschlands größte Online-Spendenplattform für soziale Projekte. Wir bringen Hilfsprojekte und Spender direkt zusammen, um so gezielte, unmittelbare und nachhaltige Hilfe zu ermöglichen. Transparenz ist dabei sehr wichtig. Jedes Projekt wird auf betterplace.org offen dargelegt und in einzelne, ganz konkrete Bedarfe unterteilt, so dass man gezielt spenden kann – z. B. für ein Schulbuch in Kenia oder die Rutsche im Kindergarten nebenan. Außerdem kann jeder Spender auf betterplace.org direkt mit dem Empfänger des Geldes Kontakt aufnehmen und nachverfolgen, was mit seiner Hilfe geschieht: Jeder Projektverantwortliche gibt auf der Plattform Feedback über das Vorankommen des Projekts vor Ort. Continue reading

Excitingcommerce: „Seedmatch ist unser Startup des Jahres“

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Kurz vor Weihnachten hat Crowdstreet an dieser Stelle Seedmatch zur „Crowdfunding-Plattform des Jahres 2012“ gekürt.
Nun wurde diese Entscheidung von einer sehr viel gewichtigeren Stelle nicht nur bestätigt, sondern noch einmal deutlich getoppt.
Für excitingcommerce ist Seedmatch sogar das „Startup des Jahres“: Continue reading

„Wir möchten unbedingt viele Botschafter haben, die den Gedanken der gemeinschaftlichen Nutzung weiter tragen und die uns helfen permanent besser zu werden.“ – Interview mit Julia Derndinger (meinespielzeugkiste.de)

Klaus-Martin Meyer: Julia, Du bist Geschäftsfühererin der Firma Circus Internet GmbH. Könntest Du dich und deine Firma bitte kurz vorstellen?

Julia Derndinger: Circus Internet ist unsere Antwort auf überfüllte Kinderzimmer und Wegwerfgesellschaft, wir wollen Eltern und Kindern Abwechslung im Bereich hochwertigem und wertvollem Spielzeug bieten. Mit unserer Spielzeugflatrate hat man immer zwei bis sechs Spielzeuge zur Verfügung. Sobald man etwas tauschen will, schickt man es zurück und bekommt neue pädagogisch sinnvolle Spielzeuge. So bleibt das Kinderzimmer ordentlich und man spart sich das Verkaufen über ebay, Flohmarkt und Co. Continue reading