„Wir erhoffen uns durch die Crowd enorm Fahrt aufzunehmen“ – Im Gespräch mit Felix Lander (sponsorun)

SponsorRun

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Klaus-Martin Meyer: Felix, Du bist bei SponsoRun zuständig für Marketing und PR. Könntest Du dich und euer Startup bitte kurz vorstellen?

Felix Lander: Mein Name ist Felix Lander und ich habe gerade mein BWL-Masterstudium an der Uni Mannheim abgeschlossen. Zusammen mit meinen Kommilitonen Artur Schreiber und Sebastian Klein sowie einem zweiköpfigen Entwicklerteam arbeiten wir seit August letzten Jahres an SponsoRun. SponsoRun ist eine Smartphone App, die Leute zum Sport motivieren soll. Konkret kann man sich mit der App Gutscheine durch sportliche Aktivität (Joggen und Fitnessstudiobesuche) verdienen. Das funktioniert so: Der Hobby-Sportler sucht sich einen Gutschein aus der „Sponsoren“-Liste aus, erreicht das dafür vorgegebene Ziel und erhält dann den ausgesuchten Gutschein auf sein Smartphone. Sucht er sich beispielsweise mymuesli als „Sponsor“ aus, bekommt er für acht gelaufene Kilometer oder zwei Fitnessstudio-Workouts einen 10% Rabatt-Gutschein. Sponsoren können generell Online-Shops, Restaurants, Einzelhändler, Kinos, Fitnessstudios, Friseure oder auch andere Firmen sein, die Leute zum Sport motivieren wollen. Ziel ist es, das Gutscheinangebot so breit wie möglich anzulegen, damit möglichst viele Leute motiviert werden. Als Running-App informiert SponsoRun die Jogger zudem über ihre zurückgelegte Strecke, die durchschnittliche Geschwindigkeit und die verbrannten Kalorien.

Klaus-Martin Meyer: Ihr startet dieser Tage ein Crowdfunding. Warum habt Ihr Euch für diese Art der Finanzierung entschieden? Habt Ihr auch Alternativen geprüft?

Felix Lander: Im Januar haben wir eine erste erfolgreiche Finanzierungsrunde mit Business Angels durchgeführt. Eine zusätzliche Crowdfunding-Runde wollten wir allerdings gerade deswegen starten, weil man dadurch direkt in Kontakt mit einer Vielzahl von Menschen kommt, die sich intensiv mit SponsoRun beschäftigen, wertvollen Input liefern können und gleichzeitig als überzeugte Mikroinvestoren und hoffentlich begeisterte Nutzer Botschafter von SponsoRun werden sollen.

Klaus-Martin Meyer: Das Funding läuft über Companisto. Mit welchen Plattformen habt Ihr Euch vorher befaßt und warum bekam Companisto den Zuschlag?

Felix Lander: Vorab haben wir uns natürlich mit den drei größten Plattformen, Companisto, Seedmatch und Innovestment, auseinandergesetzt. Das ausschlaggebende Argument weshalb wir uns letzten Endes für Companisto entschieden haben war, dass es hier keine oder sehr geringe Mindestgebote gibt, sodass wirklich jeder investieren kann. Bei einer erfolgreichen Companisto-Finanzierung sind damit wesentlich mehr Mikroinvestoren involviert als bei den anderen beiden Plattformen, wodurch man dementsprechend von einer wesentlich größeren Crowd unterstützt wird.

Klaus-Martin Meyer: Welche Erwartungen habt Ihr über das Finanzielle hinaus an Eure Crowd? Wie sieht der Wunsch Crowdinvestor aus?

Felix Lander: Wir erhoffen uns durch die Crowd enorm Fahrt aufzunehmen, indem wir vom Netzwerk und Feedback der Mikroinvestoren profitieren und gleichzeitig durch deren Unterstützung neue Nutzer in ganz Deutschland gewinnen. Unser Wunschinvestor ist ein begeisterter Nutzer und Vertreter von SponsoRun-App, der gerne Leute von der App überzeugt und uns gleichzeitig durch Feedback und Verbesserungsvorschläge dabei hilft SponsoRun weiter zu entwickeln. Natürlich freuen wir uns auch, wenn über die Crowd Kontakte zu potentiellen Sponsoren entstehen.

Klaus-Martin Meyer: Wie sieht es mit der Verwendung der eingesammelten Mittel aus. Was wird als erstes passieren und wie lange wird das Geld reichen?

Felix Lander: Zunächst wird ein Teil der Mittel in die Weiterentwicklung der App fließen. Anschließend wollen wir durch gezielte Marketingkampagnen die Nutzerzahlen signifikant ausbauen und durch die Ausweitung unseres Vertriebs neue und attraktive Sponsoren gewinnen. Das Geld wird bis Ende des Jahres ausreichen und soll uns dabei helfen deutschlandweit Fuß zu fassen um dann weiteres Kapital für die Internationalisierung des Konzepts aufnehmen zu können.

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