Crowdfunding ist das Risikokapital der Maker-Bewegung

Chris Anderson beschreibt in seinem Buch “Makers: Das Internet der Dinge: die nächste industrielle Revolution” wie mit Hilfe von Laserscannern, 3D-Printern und dem Internet die neue Bewegung der Maker entsteht. Die Maker sind dabei so etwas wie die disruptiven Akteure, die einen Paradigmenwechsel von der industriellen Massenproduktion hin zur Massenproduktion individueller Produkte schafft, die einen eher handwerklichen Charakter hat. Diese Entwicklung könnte dazu führen, dass industrielle Produktion aus China zurück in die traditionellen Industrieländer zurückgeholt wird. Diese Entwicklung wird durch viele Kleinunternehmer (Maker) und Konsumenten, die individuellere Produkte nachfragen, befeuert.

Durch den Preisverfall und die sprunghafter Weiterentwicklung von 3D-Printern und Laserscannern sinkt das Risiko unternehmerisch in die Produktionsstufe einzusteigen, also ein Maker zu werden. In früheren Jahrzehnten war dieses Risiko immens, da bei einem Scheitern die Existenz ruiniert war. Heute wird allenfalls noch die Kreditkarte überzogen. So schreibt es Anderson sinngemäß.


Das Risikokapital für diese Unternehmungen können sich die Maker-Unternehmer auf Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter, Startnext usw. holen.

Interessanter Weise holt sich aktuell auch ein Entwickler eines 3D-Scanners (CADScan3D) via Kickstarter das Geld für die Entwicklung der Technologie.

Damit trägt die Crowd selber zur Entwicklung der für die Maker-Bewegung notwendigen Hardware bei, so das Crowdfunding der finanzielle Schmierstoff dieser industriellen Revolution wird.

Markiert mit , .Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Schreibe einen Kommentar