Zweitfunding – zeichnen oder nicht?

Ich habe vermutlich dieser Tage das erste mal bei der zweiten Runde eines Crowdfundings teilgenommen. Vermutlich deshalb, weil ich die Zahlungsmodalitäten bei Crowdcube hierzu überlisten musste und wie es ausschaut auch überlistet habe.

Da ich wie hier beschrieben, Investments via Crowdfunding in Startups, für so etwas wie Briefmarkensammeln halte, müsste ich natürlich bei einer zweiten Finanzierungsrunde nicht zwingend mit von der Partie sein, vorausgesetzt es gibt schon eine Beteiligung aus der ersten Runde. Für mein bisheriges Lieblings-Startup Righteous habe ich eine Ausnahme gemacht.

In der Tendenz würde ich eine zweite Runde generell nicht zeichnen, es sei denn, ich wäre damals nicht zum Zuge gekommen. Rückblickend geärgert habe ich – so weit meine Erinngerung reicht – bisher dreimal, dass ich nicht schnell genug war:

– Escapethecity (hier vor allem)
– Companisto
– Tastybox (hier bin ich wenigstens schon einmal Kunde geworden)

Betrachtet man aktuelle zweite Finanzierungsrunden – wie z.B. swabr, Honesty und Front Row Society, so habe ich den Eindruck, dass ich nicht der einzige mit einer “Briefmarkensammler-Mentalität” bin. (Als Gegenbeispiel könnte freilich das gerade erst sehr zügig erfolgte Funding von Righteous dienen.) Vielen scheint es auszureichen mit dabei zu sein, ohne den Zwang zu verspüren z.B. einen rechnerischen Anteil an der Gesellschaft zu halten. Vielleicht wird aber auch der Risikokapital-Charakter einer Beteiligung stärker wahrgenommen, so dass man das Portfolio lieber auf weitere neue Fundings verteilt? Ein weiterer Grund könnte naturgemäß die Begrenztheit der persönlichen finanziellen Ressourcen sein.

Über Kommentar zu Eurem Anlageverhalten in Bezug auf zweite Finanzierungsrunden würde ich mich freuen. Vielleicht könnten ja auch die Plattformen mal etwas zum Verhältnis “Alt- und Neu’aktionäre‘ ” sagen. Das wäre sicher interessant.

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