„Gerade im Crowdfunding sehen wir eine große Chance.“ – Interview mit Michael Walser zum Crowdfunding für Roomsurfer

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Klaus-Martin Meyer: Michael, Du bist Managing Director der Roomsurfer GmbH. Könntest Du dich und Euer Startup bitte kurz vorstellen?

Michael Walser: Ich bin Michael Walser. 40 Jahre verheiratet, zwei kleine Töchter. Vor langer Zeit habe mein Diplom als Wirtschaftsingenieur an der Uni in Karlsruhe gemacht. Nach einem kurzen Intermezzo als Unternehmensberater habe ich dann im Jahr 2000 mit Freunden in Berlin meine erste Firma gegründet. Wichtigstes Projekt war da schnell allmaxx.de als Vorteilsclub für Studenten. Über die Jahre haben wir das bundesweit an den Hochschulen als feste Grösse etabliert.

2011 hab ich das verkauft. Über Beteiligungen an diversen StartUps, die sich an Studenten richten bin, ich aber immer eng an der Zielgruppe dran geblieben. Zu roomsurfer als neues Reiseangebot für Studenten und junge Leute war es dann nur noch ein kleiner Schritt. Seit letzten August arbeite ich jetzt an diesem Thema.

Klaus-Martin Meyer: Ihr agiert in einem Segment, wo diverse in- und ausländische Startups mit galaktischen Finanzierungen unterwegs sind. Kann man da mit einer Crowdfinanzierung überhaupt „mitstinken“?

Michael Walser: Gerade im Crowdfunding sehen wir eine große Chance. Unser Ansatz ist es das Reisen auch im Grunde mit einer Crowd spannender zu machen.
Gleichgesinnte suchen und finden sich auf unserer Plattform und vermieten sich gegenseitig Zimmer. Wir erhoffen uns durch den Aufbau einer Investoren-Crowd insbesondere eine Erhöhung unserer Reichweite.

Klaus-Martin Meyer: Warum hapt Ihr Euch für Seedmatch entschieden, wo aktuell ein rundes halbes Dutzend Fundings um die Gunst der Crowd buhlt?

Michael Walser: Wir haben uns die diversen Plattformen angeschaut und seedmatch hat auf uns den etabliertesten Eindruck gemacht. Die bisherige Zusammenarbeit hat diesen professionellen Eindruck voll bestätigt. Schon alleine die Vorbereitung auf die Runde und die damit verbundenen Diskussionen mit dem Seedmatch Team haben uns noch einmal extrem geholfen.

Klaus-Martin Meyer: Euer Pitch ist jetzt gerade online gegangen. Gibt es schon Feedback von Anlegern?

Michael Walser: Ja es kommen laufen Fragen. Es ist beeindruckend wie intensiv sich die Seedmatch Investoren mit den Materialien auseinandersetzen.  Und auch hier gilt wieder, jede Frage bringt uns weiter und hilft uns unser Modell weiter zu schärfen.

Klaus-Martin Meyer: Wie lange wird das Geld der Crowd ausreichen und welche Hilfe erwartet Ihr Euch über das Funding hinaus von Euren Anlegern?

Michael Walser: Das Geld reicht auf jeden Fall bis Ende des Jahres. Je nach Speed ist dann noch einmal eine weitere Runde notwendig. Super wäre, wenn uns die Anleger bei dieser Entwicklung aktiv unterstützen. Jeder Multiplikator hilft uns. Das können entweder die Anleger selbst sein oder Kontakte die sie uns vermitteln. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass eine kritische Crowd einer der besten Wege ist Fehler zu vermeiden. Ich freue mich schon jetzt auf den konstruktiven Austausch.

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