Wir haben einen Crowdfunding-Hype, wenn …

Kommentar

In den letzten Tagen gab es diverse Diskussionen, um das Stichwort Crowdfunding-Hype, die selbst die sehr seo-getriebene Gründerszene nicht ignorieren wollte. In meinen bisherigen Ausführungen ist vermutlich mehr oder weniger angeklungen, dass ich die Vokabel Hype für mehr als übertrieben halte.

Einen Crowdfunding-Hype werden wir erst dann haben, wenn…

– täglich auf den drei führenden Plattformen erfolgreich finanzierte Fundings starten
– auf fünf bis sechs weiteren Plattformen zumindest regelmäßige Finanzierungen erfolgen
– der Auktionsmechanismus bei Innovestment führt jeweils zu maximalen Unternehmensbewertungen
– wenn am Kiosk neben Capital und Aktionär ein Crowdfunding-Special-Interest-Magazin liegt
– wenn Gründerszene oder deutsche-startups.de CF-Ableger ins Netz hieven
– wenn auf NTV neue CF-Pitches auf dem Laufband stehen
– wenn ausländische Startups Holding-Gesellschaften in Deutschland gründen, um diese bei Seedmatch finanzieren zu lassen.
– wenn bei Bergfürst alle Neuemissionen weg gehen wie warme Semmeln und der anschließende Handel nur eine Richtung kennt, nämlich nach Norden…

Dann haben wir einen Hype, der dann unweigerlich in einer Blase endet. Vorher haben wir allenfalls so etwas wie einen Trend in Richtung einer neuen, innovativen Finanzierungsform.

Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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