Befeuern hoch-attraktive Perks die Nachfrage nach einem Sekundärmarkt?

Der Kommentar eines gewissen Jan hat mich dieser Tage wieder auf eine Fragestellung hingewiesen, über die ich im Zusammenhang mit dem Crowdfunding von Dubois & Fils bereits einmal nachgedacht habe. Jan verweist darauf, dass es beim rasanten Crowdfunding von Refined Investment für manche Anleger hochattraktive Anreize für ein Investment gegeben hat. Hier konnten Investoren, sofern sie über das Investment hinaus ein Konto beim Anbieter einrichteten ein iPad Mini bzw. einen 500 Euro Einzahlbonus auf das Kundenkonto erhalten. Bei Dubois & Fils können die Investoren einen Rabatt auf die hochpreisigen Uhren in Anspruch nehmen, der den Wert des Mindestinvestments deutlich übersteigt. Für jemanden, der auf jeden Fall so eine Uhr will, war es also eine rationale Strategie, Aktien zu zeichnen, um so eine Menge Geld beim Kauf des Zeitmessers zu sparen. 

Bei einer derartigen Anreizstruktur könnte natürlich der Wunsch bestehen, nach dem Kauf der Uhr die Aktien gleich wieder zu verkaufen, um damit auch noch einen Teil des Kaufpreises zu bestreiten.

Durch solche Schnäppchenjäger könnte das Interesse an der Etablierung von Sekundärmärkten gesteigert werden. Je nach Marktlage wäre ein solcher Markt dann besonders im Falle von attraktiven Perks eine Option für nicht zum Zuge gekommene Anleger nachträglich und sogar günstiger zu einer Beteiligung zu kommen.

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