Frage nach VC-Kompatibilität von Crowdfunding falsch gestellt?

Kommentar

In zwei Fällen soll die Seedmatch-Crowd im Rahmen von Anschlussfinanzierungen aus einem Startup hinausgedrängt worden sein oder werden(?). Bei einem dieser Fälle handelt es sich um Smarchive und Details sind in einem eher kritisch gehaltenen Beitrag des Capital zum Thema Crowdfunding nachzulesen. Ich habe wegen eines Interviews bei T-Ventures nachgefragt.
Der signifikante Einstieg von T-Ventures in das zunächst Crowdfinanzierte Unternehmen war damals durchaus als Beleg für die VC-Kompatibilität von Crowdfunding an sich gesehen worden.
Das Herausdrängen der Crowdinvestoren ist auf jeden Fall kein Beweis des Gegenteils. Denn es gibt durchaus Belege dafür, dass der Einstieg eines VC bei (über die Plattformen von Seedmatch und Companisto) crowd-finanzierten Firmen keine Auswirkungen auf die bestehenden Beteiligungsverhältnisse hatte. Hier sind z.B. BluePatent und Doxter zu nennen. Der Gründer einer Firma bestätigte mir, dass die Beteiligungsverträge vom neuen Investor zwar in Augenschein genommen wurden, aber darüber hinaus nicht weiter nicht von Relevanz waren.

Das Fazit aus diesen wenigen Fällen, was man ziehen kann, ist, dass Crowdfunding grundsätzlich kompatibel ist mit dem Einstieg eines VC. Was es aber auch zeigt ist, dass nicht jeder VC Bock auf die Hilfe eine Crowd hat.

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