Warum Bergfürst neue Zielgruppen für das Crowdfunding erschließen wird

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Bergfürst wird aus diversen Gründen neue Zielgruppen für das Thema Crowdfunding gewinnen. Davon sollte die ganze Szene profitieren.

Ein wichtiger Grund sind sicher ganz klar die Aktien, die mehr Leute motivieren wird in spannende Geschäftsmodelle zu investieren. Aktien sind handelbar und können auch wieder veräußert werden, sollte sich die Einschätzung zum Investment oder auch die eigene Finanzlage ändern. In dem ein oder anderen Kommentar hier im Blog, sei es von mir bzw. von anderen Kommentatoren, ist hier und da leise Kritik an Stillen Beteiligungen und/oder Partiarischen Darlehen geäußert worden. Auch das herausdrängen von kolportierten rund 300 Crowdinvestoren aus vermutlich zwei Startups wird dazu führen, dass der eine oder andere die Vorzüge von Aktien erkennt.

Wichtiger aber als die praktischen Vorteile der Handelbarkeit von Aktien wird sein, dass Neuemissionen von Aktien eine ganz andere Presse zuteil wird. Bergfürst hat dieser Tage bereits eine Kooperation mit Wallstreet Online bekannt gegeben. Wallstreet Online gehört sicher in Deutschland zu den Internet-Dinos und ist in der Lage einen Massenmarkt von Anlegern zu adressieren. Wirtschaftsmagazine wie die Wirtschaftswoche haben eigene Rubriken für Neuemissionen. Ganz sicher werden Bergfürst und damit das Crowdfunding an sich mit Hilfe des Vehikels “Aktie” ganz neue Aufmerksamkeitswerte erreichen. Nach der Emission wird es sicher Fälle von starken Kursschwankungen geben (nach Norden wie nach Süden), was sicher mit weiterer Presse verbunden sein wird.

Von der zu erwartenden größeren Aufmerksamkeit werden in der Folge sicher auch die anderen Plattformen profitieren. Aus diesem Grund darf man wirklich hoffen, dass es mit Bergfürst endlich losgehen wird. Die Veranstaltung “The Future of Crowdfunding” wäre sicher ein angemessener Rahmen, um am 17. April den Start des ersten Fundings via Bergfürst bekannt zu geben. Was meint Ihr, könnte soetwas passieren?

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3 Responses to Warum Bergfürst neue Zielgruppen für das Crowdfunding erschließen wird

  1. oliver sagt:

    das kann sicherlich so kommen. Aber da Bergfürst enorm viel Geld einwerben möchte, muss das
    a. Geld erstmal reinkommen,
    b. ein Markt für diese Anteile entstehen
    sodass dann
    c. auch florierend gehandelt wird.

    Möglich ist auch, dass man sich bei guter Marktkenntnis beim Erstkauf zurückhält, auf fallende Kurse setzt und dann Anteile billig von jemandem abkauft. Hier wäre das Bergfürst-Modell dann insgesamt gefährdet, weil gar nicht alle Anteile an den Mann gebracht werden können und der Rest verramscht wird.

    Man muss abwarten…

    • klausmartin sagt:

      Verglichen mit durschnittlichen Neuemissionen an den bisherigen Börsen, werden die Emissionen sicher nicht zu groß sein. Enorm viel ist es nur verglichen mit den bisherigen Crowdfundings in Deutschland. Es ist eben alles relativ.

  2. Bergfürst macht nichts anderes als Crowdfunding unter IPO-Regularien. Vermutlich bringt das den Vorteil der Transparenz, die der Kapitalmarkt nicht hat. Aber warum sollte ein Unternehmen sich in eine AG umwandeln, um danach seine Aktien bei Bergfürst zu emittieren? Vermutlich wird es Schwierigkeiten beim Dealflow geben. Der Kapitalmarkt hat immer noch den Vorteil, dass das emittierende Unternehmen kein Platzierungsrisiko hat. Dagegen wüsste es bei Bergfürst nicht, ob die Aktien Käufer finden, ein entscheidender Nachteil.

    Ein Blick in die USA zeigt, dass IPOVillage auch noch nicht den Hintern hochgekriegt hat: http://www.ipovillage.com/