„Gerade im Crowdfunding sehen wir eine große Chance.“ – Interview mit Michael Walser zum Crowdfunding für Roomsurfer

Roomsurfer - Logo

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Klaus-Martin Meyer: Michael, Du bist Managing Director der Roomsurfer GmbH. Könntest Du dich und Euer Startup bitte kurz vorstellen?

Michael Walser: Ich bin Michael Walser. 40 Jahre verheiratet, zwei kleine Töchter. Vor langer Zeit habe mein Diplom als Wirtschaftsingenieur an der Uni in Karlsruhe gemacht. Nach einem kurzen Intermezzo als Unternehmensberater habe ich dann im Jahr 2000 mit Freunden in Berlin meine erste Firma gegründet. Wichtigstes Projekt war da schnell allmaxx.de als Vorteilsclub für Studenten. Über die Jahre haben wir das bundesweit an den Hochschulen als feste Grösse etabliert. Continue reading

„Wir haben natürlich bereits im Vorfeld auch im Familien- und Bekanntenkreis auf den Kampagnenstart aufmerksam gemacht.“ – Interview mit Frederik Fischer zum Crowdfunding für Tame

Tame

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Klaus-Martin Meyer: Frederik, Du bist der Geschäftsführer der Firma Tazaldoo. Könntest Du dich und die Firma bitte kurz vorstellen?

Frederik Fischer: Ich war vor der Gründung von Tazaldoo lange Zeit leidenschaftlicher Journalist. In den letzten Jahren musste ich aber erkennen, dass der traditionelle Journalismus in der Lebenswirklichkeit vieler Menschen kaum noch eine Rolle mehr spielt. Dafür gibt es viele Gründe. Einer der wichtigsten: Durch die Digitalisierung entkoppeln sich Inhalte von Marken. Im Netz steht die politische Hintergrundreportage gleichrangig neben Frisurtipps für Hunde. Das führt zum Problem, dass sich Qualität selten vom unterhaltungslastigen Hintergrundrauschen absetzt. Mit Tazaldoo wollen wir es schaffen, dass Qualitätsinhalte wieder die Öffentlichkeit bekommen, die sie verdienen und somit Nutzer etwa bei der Informationssuche auf Twitter brauchbare Informationen bekommen. Ob diese Inhalte dann von traditionellen Medien, Bloggern oder anderen Inhalteproduzenten kommen, ist zweitrangig. Continue reading

Crowdcube kommt mit interessantem Feature – Gratisanteile für “early investors”

Crowdcube informiert soeben seine User mit einem aktuellen Newsletter. Demnach wurden in den letzten vier Wochen vier Startups mit 600.000 GBP finanziert. Insbesondere das Startup Ovivo erhielt einen signifikanten Anteil der 150.000 GBP in den letzten Tagen des Pitches. Laut Crowdcube verpassen es aufgrund der Dynamik in der finalen Phase zunehmend potentielle Investoren, ihr Investment erfolgreich zu platzieren. Continue reading

„die-beteiligungsplattform GmbH ist eine Plattform, die mit dem Slogan einfach-verständlich-effektiv-nachhaltig wirbt.“ – Im Gespräch mit Carsten A. Michels

Die Beteiligungsplattform GmbH

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Klaus-Martin Meyer: Herr Michels, Sie sind Geschäftsführer der Firma die-beteiligungsplattform GmbH. Könnten Sie sich und Ihre Plattform bitte kurz Vorstellen?

Carsten A. Michels: die-beteiligungsplattform GmbH ist eine Plattform, die mit dem Slogan einfach-verständlich-effektiv-nachhaltig wirbt. Das ist unser Anspruch. Dazu gehört es, Vertrauen bei den Unternehmen und bei den Anlegern zu schaffen; durch Qualität, beginnend bei der ersten Prüfung der Unternehmensidee, bis hin zur nachvollziehbaren Entwicklung nach dem Investment.

Klaus-Martin Meyer: In einem aktuellen Blogbeitrag empfiehlt Thomas Promny  den Startups gerade „Take the money and run“. Gemeint ist, dass die Startups das Geld der (Crowd)Investoren nehmen sollten, solange der Hype noch anhält. Was sagen Sie als Plattform-Initiator zu dieser kontroversen These?  Continue reading

Warum werden Crowdfunding-Fonds eigentlich so kritisch gesehen?

In meinem bisher hier im Blog am häufigsten kommentieren Posting “Wie gewinnt die Crowdfunding-Szene weiter an Dynamik?” hatte ich den Raum gestellt, dass die Liquidität auf den CF-Plattformen durch das Auflegen von Fonds sicherlich gesteigert werden könnte.

Fonds und Crowdfunding scheinen sich für viele Fans der Schwarmfinanzierung jedoch irgendwie auszuschließen.
Das in dieser Beziehung sicherlich schlagendste Argument wurde im oben genannte Beitrag von Manuel hervorgebracht: Continue reading

Crowdfunding – Wann kommt die Konsolidierung?

Anfang der Woche stellte ich mir hier die Frage, wie die Crowdfundingszene weiter bzw. wieder an Dynamik gewinnt. Dabei wurde eine Konsolidierung der Plattform-Landschaft als ein Punkt angeführt. In den Kommentaren wurde dieser Punkt vom Kommentator “Manuel” aufgegriffen. Dieser vertritt die Meinung, dass angesichts von Provisionen in Höhe von 8 bis 10 Prozent ca. 15 erfolgreiche Fundings pro Plattform notwendig seien, um diese erfolgreich am Leben halten zu können. Continue reading

Zweitfunding – zeichnen oder nicht?

Ich habe vermutlich dieser Tage das erste mal bei der zweiten Runde eines Crowdfundings teilgenommen. Vermutlich deshalb, weil ich die Zahlungsmodalitäten bei Crowdcube hierzu überlisten musste und wie es ausschaut auch überlistet habe.

Da ich wie hier beschrieben, Investments via Crowdfunding in Startups, für so etwas wie Briefmarkensammeln halte, müsste ich natürlich bei einer zweiten Finanzierungsrunde nicht zwingend mit von der Partie sein, vorausgesetzt es gibt schon eine Beteiligung aus der ersten Runde. Für mein bisheriges Lieblings-Startup Righteous habe ich eine Ausnahme gemacht. Continue reading

„Unsere Zielgruppe ist innerhalb der Croudfunding Community sehr stark vertreten.“ – Interview mit Andreas Altenburg zum Crowdfunding der KRYD GmbH

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Logo KRYD

Klaus-Martin Meyer: Andreas, Du bist Geschäftsführer der KRYD GmbH. Könntest Du dich und KRYD bitte kurz vorstellen?

Andreas Altenburg: Ich bin schon seit den Anfängen des Internets in Deutschland leidenschaftlich im Online-Business tätig. Als Vorstand einer Werbeagentur im Ruhrgebiet habe ich das Digitalgeschäft dort aufgebaut. Zuletzt war ich als Mitgründer bei der Q.One GmbH aus Düsseldorf tätig, die eine Full-Service eCommerce Software anbietet. Dabei habe ich Kunden wie Hubert Burda Media, Lufthansa und Sixt AG betreut und gemerkt, dass selbst große Konzerne Probleme dabei haben, das Potential, das in ihren Kunden steckt, zu nutzen. Das gilt umso mehr für kleinere Online-Shops, die weder viel Zeit noch viel Geld zur Verfügung haben. So entstand die Idee zu KRYD. KRYD ist eine bezahlbare und einfach zu integrierende Mietlösung, mit der Bestandskunden automatisiert je nach ihrem Verhalten ganz individuell adressiert werden können. Continue reading

„Während unserer Suche nach neuen Investoren sind wir Anfang 2013 auf Seedmatch zugegangen.“ – Im Gespräch mit Christina Harms (carzapp)

Logoa carzapp

Logoa carzapp

Klaus-Martin Meyer: Christina, Du bist bei carzapp für Business Development zuständig. Könntest Du dich und carzapp bitte kurz vorstellen?

Christina Harms: carzapp hat eine Hardwarelösung (ZappKit) entwickelt, welche das Vermieten von privaten Fahrzeugen einfacher und sicherer gestaltet. Das ZappKit macht es möglich, Autos mit dem Smartphone zu öffnen und einem hinterlegten Zweitschlüssel zu starten. So wird die bisher notwendige Schlüsselübergabe überflüssig. Eine zusätzlich integrierte Diebstahlsicherung verhindert unberechtigte Zugriffe auf das Fahrzeug und eine an das private Carsharing angepasste Versicherungslösung schützt beide Parteien während des kompletten Mietvorgangs. Zu meiner Person: Ich habe Wirtschaftswissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg studiert und bin seit Januar 2013 als Business Development Manager bei carzapp tätig. Meine Aufgabe ist es, den bevorstehenden Beta-Test in Berlin zu koordinieren und dabei auch Hauptansprechpartner für unsere Tester zu sein. Continue reading