Interview mit Markus Riedl zum bankless24-Funding für die Riedl GmbH

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Klaus-Martin Meyer: Herr Riedl, Sie sind der Geschäftsführer der Firma Riedl GmbH. Könnten Sie sich und Ihre Firma bitte kurz vorstellen?

Markus Riedl: Ich bin 51 Jahre jung, Gründer der Riedl GmbH und habe mir nach einem Maschinenbau-Studium an der TU Stuttgart auch die Grundlagen von Elektronik angeeignet. Über 20 Jahre lang habe ich in verschiedenen Projekten Software für Automatisierungs-Systeme entwickelt, seit 1995 mit Schwerpunkt Kommissionierung für Apotheken.
Neun weitere Jahre habe ich zusammen mit drei anderen Gründern eine Firma für Automatisierungstechnik in Bochum aufgebaut mit zuletzt mehr als 70 Mitarbeitern. Ab 2006 habe ich dann meine eigenen Ideen und Ziele verfolgt und 2008 die Riedl GmbH gegründet.
Mit der erfolgreichen Entwicklung eines Greifers für Kleinteilelager entstand das Geschäftsmodell, sich ausschließlich auf die Entwicklung und Produktion von Komponenten für die automatisierte Lagertechnik zu konzentrieren. Wir beliefern damit erfolgreich Kunden in Frankreich, Belgien und Spanien über „Systemintegratoren“.
Im letzten Geschäftsjahr haben wir einen Umsatz von 1 Mio € erzielt mit 8 Mitarbeitern
am Standort Plaue in Thüringen. Für unsere sehr leistungsfähigen Produkte wollen wir im deutschsprachigen Raum mehr Wertschöpfung erzielen und dazu das Endkundengeschäft selbst in die Hand nehmen. Dazu braucht es eigene Vertriebs- und Service-Strukturen und das braucht frisches Kapital.

Klaus-Martin Meyer: Im Bereich der Startup-Finanzierung hat Crowdfunding eine gewisse Aufmerksamkeit erlangt. Wie wurden Sie als Mittelständler auf das Thema aufmerksam?

Markus Riedl: Über die persönliche Schiene: Bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten erhielt Herr Dr. Reinhard Bürger, mit dem ich eng zusammenarbeite, von Herrn Günther Niemann den Tipp, dass Herr Littig, ein ehemaliger Mitarbeiter von Herrn Niemann sich mit der Finanzierungsplattform bankless24.de selbständig gemacht hat.

Klaus-Martin Meyer: Nach welchen Entscheidungskriterien haben Sie sich für bankless24 entschieden?

Markus Riedl: Nach einem längeren Telefonat habe ich zum Kennenlernen Herrn Littig in Weiterstadt besucht. Herr Littig hat mehr als fünf Jahre für Herrn Niemann gearbeitet, ich selbst bin Herrn Niemann Anfang der Neunziger nur kurz begegnet; er hat einen exzellenten Ruf. In dem Gespräch mit Herrn Littig konnte ich die soliden Grundsätze und Werte deutlich spüren, die Herr Niemann immer gelebt und ausgestrahlt hat … da sagte der Bauch JA !

Klaus-Martin Meyer: Bankless24 hat bisher zwei Fundings erfolgreich plaziert. Was tun Sie ihrerseits, damit auf der noch jungen Plattform das maximale Fundingziel erreicht wird?

Markus Riedl: Natürlich werben wir im Kreise „Family & Friends“ und wir werden kurzfristig die lokale Presse über unsere positive Entwicklung mit einem Hinweis auf bankless24 informieren.

Klaus-Martin Meyer: Haben Sie marketing-seitig auch Hoffnungen, die Sie mit dem Funing verknüpfen?

Markus Riedl: Ich bin mir nicht sicher, ob wir marketing-seitig durch das Funding Wirkung erzielen, weil unsere Produkte nicht die breite Masse adressieren, sondern an Einzel- und Großhandels-Firmen mit kleinteiligen Lagergütern. Was wir heute in Apotheken machen kann genauso in allen anderen Bereichen mit kleinteiligen Lagergütern erfolgen (Schrauben, Schuhe, Elektroartikel, etc.).

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