Interview mit Michael Walser zum nicht zustande gekommenen Crowdfunding für Roomsurfer

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Klaus-Martin Meyer: Michael, das Crowdfunding für Euer Startup Roomsurfer ist in meiner Wahrnehmung das erste bei Seedmatch, das die Fundingschwelle nicht erreicht hat. Woran hat es aus Eurer Sicht gelegen? Lag es eher am Pitch, am Geschäftsmodell oder an der Plattform?

Michael Walser: Wir haben für uns im wesentlichen zwei Gründe identifiziert. Zum einen waren wir mit unserem Pitch noch sehr früh dran, d.h. wir konnten noch keine echten Umsätze und damit auch noch keinen richtigen Proof nachweisen. Da sind wir mittlerweile zum Glück schon wieder etwas weiter. Insbesondere die Vermietung in Berlin läuft jetzt an. Das zweite Problem für uns war, dass wir unser vorwiegend internationales Investoren-Netzwerk für das Funding nicht aktivieren konnten. Damit hat uns insbesondere zum Start Geschwindigkeit gefehlt. Wenn das enge Netzwerk am Start ordentlich loslegt, zieht die Crowd in der Regel nach. Das ging bei uns nicht, da man nur mit einer deutschen Kontoverbindung teilnehmen kann.

Klaus-Martin Meyer: Welche Learnings nehmt Ihr mit, was würdet Ihr aus heutiger Sicht anders machen?

Michael Walser: Wir würden nicht so früh starten. Je mehr Umsatz man schon auf der Platte hat, desto höher das Interesse der Crowd.

Klaus-Martin Meyer: Zum Abschluss die Frage: „Und was kommt jetzt“?

Michael Walser: Zum Glück können wir auf unsere Angel-Investoren bauen. Mit denen werden wir jetzt in Ruhe das Angebot weiter entwickeln und uns ggfs. Ende des Jahres noch einmal um eine weitere externe Finanzierung bemühen.
Operativ arbeiten wir weiter am Aufbau unseres Angebots und an Kooperationen, um das Angebot bekannter zu machen. Insbesondere für Eventveranstalter bieten wir ein attraktives Tool, mit dem Sie Eventteilnehmern eine attraktive Übernachtungsmöglichkeit vermitteln können und damit auch noch Provisionen generieren können.

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