„Es werden auf der Plattform regelmäßig Fundingprojekte platziert, die eine große Öffentlichkeit ansprechen.“ – Interview zum Start der CF-Plattform Crowdrange

Crowdrange

Klaus-Martin Meyer: Herr Nasseh, Sie sind Vorstand der Crowdrange AG. Können Sie sich und Ihre Plattform bitte kurz vorstellen?

Nikdad Nasseh: Crowdrange schafft eine ganz neue Art des Investments. Crowdrange bietet Investoren eine innovative Anlagemöglichkeit und vermittelt Unternehmen aller Größenordnungen Finanzierungsmittel. Investoren können sich an jungen Unternehmen mit vielversprechenden Geschäftsideen beteiligen (C-Startup). Zugleich haben Investoren erstmalig die Möglichkeit, an der erfolgreichen Entwicklung mittelgroßer, wachstumsorientierter Unternehmen zu partizipieren (C-Grow).

Klaus-Martin Meyer: Herr Dunkerbeck, in letzter Zeit sind viele Crowdfunding-Marktplätze an den Start gegangen. Man kann sicher das Fazit ziehen, dass der Start einer solchen Plattform kein Selbstläufer ist. Der ein oder andere Player scheint den Geschäftsbetrieb bereits wieder eingestellt zu haben. Wie wollen Sie einen liquiden Marktplatz etablieren?

Philipp Dunkerbeck: Durch die Verbindung unserer drei Bereiche C-Startup, C-Grow und C-Fund treffen wir eine große Zielgruppe. Es werden auf der Plattform regelmäßig Fundingprojekte platziert, die eine große Öffentlichkeit ansprechen. Darüber hinaus sind wir gerade im Begriff die Crowdrange AG mit den notwendigen Erlaubnissen auszustatten, damit wir sämtliche Formen der Finanzierung (Darlehen, Mittelstandsanleihe oder direkte Beteiligungen) anbieten können. Das starke Netzwerk der Crowdrange AG, welches sich auch im Aufsichts- und Beirat wiederspiegelt, verschafft der Crowdrange AG eine gute Verhandlungsposition mit erfolgsversprechenden Projekten und Investoren.

Klaus-Martin Meyer: Ihre Firma ist eine Aktiengesellschaft. Wer sind die Aktionäre und wie lang ist Ihr Atem? Ist es denkbar, dass Sie mit Hilfe der Crowd den Aktionärskreis erweitern werden?

Nikdad Nasseh: Unsere Aktionäre sind größtenteils strategische Partner. Als Aktionäre haben wir nicht nur eine Beteiligungsgesellschaft, sondern auch ehemalige Führungskräfte aus DAX-Konzernen, große Medienpartner, Finanzdienstleister, Wirtschaftsprüfer sowie juristische Partner. Der Aktionärskreis ist vorerst geschlossen und bislang bestehen keine Bestrebungen diesen über die Crowd zu erweitern.

Klaus-Martin Meyer: Eine neue Plattform muss anfänglich ein Henne-Ei-Problem lösen. Wie haben Sie Just Spices überzeugen können, sich über Crowdrange zu finanzieren? Über eine der etablierten Plattformen hätte das Food-Startup ggf. mehr Publicity erhalten und das Kapital schneller akquiriert.

Philipp Dunkerbeck: Das Henne-Ei-Problem haben Sie vollkommen richtig erkannt. Das war für uns eine der größten Herausforderungen. Ausschlaggebend für Just Spices war unser starkes Netzwerk (für Just Spices besonders: Ex-Handelskonzern CEO und Wirtschaftsprüfer) und das Gesamtkonzept der Crowdrange Plattform.

Klaus-Martin Meyer: Zum Abschluss würde mich noch ein Ausblick interessieren, was für den Rest des Jahres geplant ist.

Nikdad Nasseh: Das Jahr 2013 bringt noch einige Innovationen mit sich. Unsere Bafin-Erlaubnis erwarten wir noch bis zum Herbst. Spannende neue Projekte aus dem Startup Bereich sowie gestandene bundesweit bekannte mittelständische Unternehmen werden auf Crowdrange platzieren. Wir freuen uns gemeinsam mit der Crowd neue Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung zu schaffen!

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