„Fundsters war für uns von Anfang an der verlässlichste Partner.“ – Interview mit Marcus Wech zum Fundsters-Funding für die KÜCHENFAB GmbH

Küchenfab

Klaus-Martin Meyer: Herr Wech, Sie sind geschäftsführender Gesellschafter der Firma KÜCHENFAB GmbH. Könnten Sie sich und ihre Firma bitte kurz vorstellen?

Marcus Wech: Seit über 20 Jahre bin ich in der Möbel- und Küchenbranche in verschiedenen Unternehmen in ganz Deutschland tätig. Ich habe das Thema Küchen von der Pieke auf gelernt. Seit Oktober 2012 haben Andrea – Sie ist nicht nur meine Geschäftspartnerin – und ich nun unseren eigenen Küchenladen und wir wollen die Dinge anders und in unseren Augen einfach besser machen. Das sagen wir nicht nur so, sondern leben das auch. Wir machen Küche zum Lifestyleprodukt. Unsere Kunden werden nahezu Fans der KÜCHENFAB. Wir haben noch weit nach dem Küchenkauf ja fast ein freundschaftliches Verhältnis mit den meisten Kunden. Wir veranstalten neben Kochabenden auch kulturelle Events. Da trifft man sich immer wieder. Das bringt Zufriedenheit und auch immer wieder neue Kunden.

Klaus-Martin Meyer: Aktuell führen Sie ein Crowdfunding durch. Warum diese innovative Form der Finanzierung? Kann die eingeworbene Summe überhaupt ausreichen. Andere Startups in Ihrem Segment haben bereits (auf anderem Wege) weit höhere Summen akquiriert?

Marcus Wech: Na ja wie schon gesagt, wir wollen anders sein. Das heißt auch, dass wir uns auch neuen Themen annehmen und wenn wir es für ein tragfähiges Konzept sehen, auch gerne durchführen. Außerdem wollen wir weiter bankenunabhängig bleiben und lieber vielen Menschen, die uns vertrauen an unserem Erfolg teilhaben lassen, als irgendwelchen Bänkern sich noch mehr eine goldene Nase verdienen lassen.
Die 100.000,- € sind für die nächsten Ziele – Hamburg und Ausbau der IT – ausreichend. Schließlich hatten wir ja auch nicht mehr zur Gründung der Firma zur Verfügung.
Wir finanzieren uns ja bereits durch unsere Verkäufe und den daraus resutierenden Erlösen. Sollten es mehr sein, haben wir auch nichts dagegen. Aber bei 250.000,- ist erst einmal Schluss.

Klaus-Martin Meyer: Wie kam es Ihrerseits zu der Entscheidung zu Fundsters, einer Plattform, die eher zu den „Spätstartern“ gehört.

Marcus Wech: Wir haben uns mehrere Plattformen angeschaut und hatten auch mit zwei weiteren Kontakt. Fundsters war für uns von Anfang an der verlässlichste Partner. Die Zusammenarbeit u.a. beim Erstellen der Kampagne war sehr konstruktiv und wir sind auf das Ergebnis ziemlich stolz. Außerdem sind die Bedingungen mehr als Fair und last but not least sind beide Firmen in etwa zeitgleich gestartet. Und es gibt eine weitere Parallele: Wir sind beide mit dem was wir machen nicht alleine am Markt, aber stellen uns der Herausforderung, in dem wir neue, kreative Ideen in den Markt bringen. Das schweißt, denke ich, noch mehr zusammen.

Klaus-Martin Meyer: Beim Crowdfunding ist es oft wichtig, dass man als Startup auch seine eigene Crowd (die Friends, Family & Fools) aktiviert. Haben Sie in diese Richtung Aktivitäten geplant?

Marcus Wech: Nicht nur geplant, sondern wir sind voll dabei. Es ist ähnlich wie bei unserem Facebook-Start. Erst haben wir alle unsere Freunde über unser Vorhaben informiert und dann ging es richtig ab. Wir zählen derzeit an die 5400 Facebook-Fans. Wenn jeder davon 20,-€ investieren würde, dann hätten wird das Klassenziel erreicht 😉

Klaus-Martin Meyer: Wie beurteilen Sie abschließend den Werbeeffekt aus dem Funding für Ihre Firma? Eine Küche kauft man sich ja nicht gerade regelmäßig.

Marcus Wech: Abschließend kann ich das noch nicht bewerten. Aber wir erhoffen uns natürlich einen besonderen Werbeeffekt, indem wir auf viele unentschlossen treffen, oder die, die beabsichtigen in absehbarer Zeit eine Küche zu kaufen. Wir bieten diesen Kunden Vorteile mit Ihrem Investment. Schon ab 250,-€ kann man sich 10% Nachlass auf die neue Küche sichern. Da ist viel Geld, wenn man bedenkt, dass unsere Nachlässe auch richtige Vorteile für den Kunden sind und nicht wie am Markt üblich irgendein Werbegag (30, 40 oder sogar 60% auf freigeplante Küchen gibt es zu genüge- aber nicht bei uns).

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