“ Unser Team baut auf über 60 Jahre Erfahrung im Bereich Unternehmensfinanzierung“ – Im Gespräch mit Dr. Martin Bartels (Lightfin)

Lightfin

Klaus-Martin Meyer: Herr Dr. Bartels, Sie sind Head of Marketing der LightFin GmbH. Können Sie sich und Ihre Firma bitte kurz vorstellen?

Martin Bartels: Gründer der LightFin GmbH sind Dr. Kay-Michael Schanz und Prof. Dr. Bernd Freisleben. Diese stehen für umfassende Erfahrung in den Bereichen Venture Capital und Unternehmensfinanzierung sowie IT. Ich selbst habe viele Jahre in einer deutschen Großbank gearbeitet, insbesondere in den Bereichen Investment Banking und Asset Management.

LightFin tritt als eine betont offene Plattform an: Hier können sowohl etablierte mittelständische Unternehmen wie innoveas als auch Startups Investoren ansprechen. Je nach Projekt wenden wir uns an private oder professionelle Investoren. Das Mittel dafür kann ein öffentliches Angebot mit kleinen Ticketgrößen von beispielsweise 250 Euro oder eine individuell strukturierte Privatplatzierung im Rahmen von LightFin Club sein. LightFin Club haben wir für professionell agierende Investoren wie VC-Gesellschaften, Family Offices und Business Angels eingerichtet.

Klaus-Martin Meyer: Wie man bei einer gewissen Anzahl von Crowdfunding-Plattformen sehen kann, ist es nicht gerade ein Kinderspiel, „die Brücke zwischen Anleger und kapitalsuchendem Unternehmen“ zu schlagen. Wie wollen Sie das Henne-Ei-Problem beim Start eines noch jungen Marktplatzes lösen?

Martin Bartels: Entscheidend ist die Qualität der präsentierten Projekte, an der wir uns gerne messen lassen. Unser Team baut auf über 60 Jahre Erfahrung im Bereich Unternehmensfinanzierung, wir stehen für Solidität.

Klaus-Martin Meyer: Mit innoveas bieten Sie gleich zum Start ein Funding mit einem Ziel von 1.000.000 Euro an. Woher nehmen Sie das Selbstvertrauen, ein Funding mit einer Bewertung von 39.000.000€ gleich zum Start zum Erfolg zu führen?

Martin Bartels: Das Unternehmen innoveas AG ist ein profitables, seit vielen Jahren etabliertes Unternehmen, das Hochschuleinrichtungen beim Technologietransfer begleitet. So hat sich innoveas an der Schnittstelle zwischen Forschung und Markt über Jahre eine einzigartige Wert bildende Alleinstellung erarbeitet. Eine vergleichbare Peer Group gibt es nur in angelsächsischen Ländern, z.B. IP Group PLC (ISIN: GB00B128J450) und Imperial Innovations (ISIN: GB00B170L953). Beide Unternehmen haben Zugang zu einer deutlich kleineren Zahl von Forschungseinrichtungen als innoveas. Deren Erfolgsgeschichte und deren Börsenkapitalisierung belegen die Richtigkeit des Ansatzes von innoveas.

innoveas bietet auf der Grundlage eines klug diversifizierten Portefeuilles von Unternehmensbeteiligungen eine das Risiko vernünftig streuende Diversifikation. Das angebotene partiarische Darlehen liefert eine hohe Festrendite mit zusätzlichen attraktiven Erfolgskomponenten. Qualität ist das beste mir bekannte Argument.

Klaus-Martin Meyer: Im UK sprachen die Macher von Crowdcube kürzlich in einem Interview davon, dass die „old guard“ sich langsam für Crowdfunding erwärmt. Ist es diese Zielgruppe, die auch Sie unter dem Stichwort „professionelle Anleger“ beschreiben?

Martin Bartels: Die überwiegend jungen Leute, die sich heute für Crowdinvesting begeistern, sind die „old guard“ von morgen. Am Ende des Tages stellt sich jeder Anleger unabhängig von seiner Generation dieselbe Frage: Wie kann ich bei möglichst geringem Risiko eine gute Rendite erzielen?

Wir finden es richtig, Offenheit gegenüber allen Generationen von Anlegern zu leben und mit Angeboten anzutreten, welche die junge Generation und zunehmend auch länger etablierte Institutionen mit guten Argumenten ansprechen.

Klaus-Martin Meyer: Auf welche Anlagearten werden Sie in Zukunft den Schwerpunkt legen? Sind dies partiarische Darlehen oder wird es auch Aktien geben?

Martin Bartels: Im Moment meinen wir, mit mezzaninen Finanzierungsinstrumenten wie partiarischen Darlehen oder Genussrechten gut zu fahren. Damit können wir unser Publikum gut bedienen. Wir denken weiter, konzentrieren uns aber auf unsere Hausaufgaben von heute. Das Ziel ist es, die deutsche Crowdfinancing-Kultur mit vernünftigen Angeboten zu ergänzen und das Wachstum voranzubringen. Die dafür richtigen Mittel und Wege werden sich dynamisch entwickeln, wir wollen dazu einen tragfähigen Beitrag leisten.

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