Escape the City: Die vielleicht coolste Crowd-Company

Escape the city

Hier im Blog habe ich bereits angedeutet, dass ich bedauere, beim Crowdfunding von Escape the City nicht zum Zuge gekommen zu sein. Ich kann mich nicht einmal mehr erinnern, ob es nicht geklappt hat, weil ich schlicht zu spät war, oder weil Crowdcube durch den Verzicht auf Paypal die Ausländer mehr oder weniger komplett ausgesperrt hat.

Escape tue City finde ich deshalb so sympathisch, weil es eine nahezu idealtypische Crowdcompany ist. Das Geschäftsmodell besteht darin, dass die Firma eine Community betreibt und zwar für Professionals, die in der Sinnkrise stecken und dem Hamsterrad einer klassischen Konzernkarriere entrinnen wollen. Im sozialen Netzwerk kommt man zusammen, um sich gegenseitig in seinen mehr oder weniger konkreten Plänen zu unterstützen. Der gesamte Content basiert also auf Crowdsourcing. Geld verdient Escape the City damit, dass man auf die Zielgruppe zugeschnittene Jobanzeigen schaltet. Wenn das nicht eine win-win-win-Situation ist. Hinzu kommt, dass ESC kostenpflichtige Events für die Mitglieder organisiert.

Ein weiteres Crowdsourcing-Element der Firma ist, dass man via Crowdcube auch “Crowdsourcing of Funds” also ein Crowdfunding realisiert hat. Dabei wurden 600.000 GBP in sehr kurzer Zeit eingesammelt. Wesentlich mit von der Partie waren natürlich auch die eigenen User.

Etwas verwundert bin ich, dass von wenigen Ausnahmen abgesehen, Escape the City in Deutschland bisher kaum wahrgenommen wurde. Dies gilt zumindest für die veröffentlichte Meinung. Deutsche User sind auf der Plattform auf jeden Fall am Start.

Wer gelegentlich auch aus seiner aktuellen Karriere aussteigen will, dem sei das Escape Manifesto von den ESC-Machern ans Herz gelegt. Die Jungs sind auf jeden Fall kompetent, denn diese haben den Ausstieg mit der Gründung von Escape the City selber durchgemacht. Nur hatten sie damals weder eine Webcommunity noch ihr eigenes Buch als Blaupause für den Ausstieg zur Verfügung.

 

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