„Die Crowd füllt ZAPITANO erst mit Leben und wird sie letztlich auch prägen.“ – Interview mit Dr. Marc Mogalle zum Crowdfunding für ZAPITANO

Dr_Marc_Mogalle

Klaus-Martin Meyer: Hallo Herr Dr. Mogalle, Sie sind Geschäftsführer der ZAPITANO GmbH. Könnten Sie sich und die Firma bitte kurz vorstellen?

Dr. Marc Mogalle: ZAPITANO ist die Plattform der Fernsehzuschauer. Rund 50% der Zuschauer surfen bereits parallel im Internet, Tendenz steigend. Es gibt im Netz auch viele Angebote zum Thema Fernsehen, aber keine umfassende Plattform. Diese Plattform stellen wir mit ZAPITANO.
Auf ZAPITANO sehen die Zuschauer mit einem Blick, welche Sendungen beliebt sind – und das senderübergreifend. Zudem können die Zuschauer Stars und Sendungen bewerten, darüber chatten, ihre Freunde einladen und vieles mehr. Fernsehen wird so wieder zu einem sozialen Event, quasi einem permanenten Public Viewing. Daher lautet unsere Mission auch: „Zuschauer an Macht!“
Ich selbst war über 10 Jahre als Investor tätig und habe in dieser Zeit Hunderte wenn nicht Tausende Unternehmen angeschaut und in einige investiert. Nur wenige Unternehmen hatten aber ein solch vielversprechendes Geschäftsmodell wie ZAPITANO. Als daher Jens 2010 mit der Idee auf mich zukam, habe ich nicht lange gezögert. Es war schlicht an der Zeit, die Seiten zu wechseln und selbst etwas aufzubauen.

Klaus-Martin Meyer: Sie haben bereits jetzt eine illustre Schar an Investoren. Braucht es da noch eine Crowd? Bewegen die Investoren noch nicht genug oder geht es „nur“ um die Steigerung des Bekanntheitsgrades?

Dr. Marc Mogalle: Unbedingt, denn wir sind nicht nur eine Plattform für die Crowd. Die Crowd füllt ZAPITANO erst mit Leben und wird sie letztlich auch prägen. Daher ist es nur konsequent, der Crowd auch die Möglichkeit zu geben, sich an uns zu beteiligen.

Klaus-Martin Meyer: Warum sollten die Crowdinvestoren gerade in ZAPITANO investieren, wo aktuell in Deutschland sicher gerade rund ein Dutzend Crowdfundings laufen?

Dr. Marc Mogalle: Es gibt viele vielversprechende Unternehmen auf den Crowdfunding-Plattformen. Ohne Zweifel. Es gibt bisher aber kein Social TV-Unternehmen, das es der Crowd ermöglicht, an diesem Megatrend teilzuhaben. Und dass es ein Megatrend ist, zeigen die Entwicklungen in den USA und die zunehmende Parallelnutzung von Fernsehen und Internet. Es geht hier nicht nur um einen Milliardenmarkt, es geht auch um eine gänzlich neue Art von Fernsehen. Der Umbruch wird hier nach unserer Überzeugung ähnlich grundlegend sein wie in vielen anderen Branchen, beispielsweise der Musikindustrie, oder dem Handel.

Klaus-Martin Meyer: Wie kam es zu der Entscheidung für Companisto?

Dr. Marc Mogalle: Companisto ist eine etablierte und sehr professionelle Plattform. Daneben war vor allem das Pooling der Crowd ausschlaggebend. Die meisten Unternehmen streben zukünftig – und wir auch – eine größere Finanzierungsrunde mit Venture Capital Investoren an. Aufgrund meiner über 10-jährigen Erfahrung als Investor kann ich sagen: VCs werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in ein Unternehmen investieren, welches kein Pooling von Mikroinvestoren hat. Das Pooling ist daher sowohl zum Vorteil von Zapitano, als auch zum Vorteil der Companisten.

Klaus-Martin Meyer: Welches Feedback gab es bezüglich der Entscheidung für das Crowdfunding vonseiten der Altinvestoren?

Dr. Marc Mogalle: Wir haben die volle Rückendeckung unserer Altinvestoren für das Crowdfunding. Dies aus zwei Gründen: Erstens passt ein Crowdfunding exzellent zu unserem Geschäftsmodell und unserer Vision. Zweitens ist die Crowd bei Companisto gepoolt und somit bleibt die Finanzierungsstruktur vergleichsweise einfach.

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