Marketing-Effekt durch die Unterstützung eines Crowdfundings

Ubuntu

Es wird oft als Pro-Argument für Crowdfunding (sowohl bei kreativen Fundings als auch bei equity-Bereich) angeführt, dass mit einem erfolgreichen Pitch nicht nur Kapital verbunden ist, sondern auch ein positiver Marketing-Effekt. Dieser Aspekt dürfte unumstritten sein.

Dass aber auch ein Unterstützer eines Crowdfundings einen Marketing-Effekt vereinnahmen kann, belegt dieser Tage das Beispiel von Bloomberg. Bloomberg hat das Funding für das Smartphone von Umbuntu mit 80.000 Dollar “unterstützt”. Die Hochkommata sind deshalb zu setzen, weil bei einem Crowdfunding die Summe schließlich nur fällig wird, wenn das Fundingziel auch erreicht wird, was in diesem Fall noch in weiter Ferne liegt. Mit reichlich neun Millionen Dollar ist nicht einmal ein Drittel der Wegstrecke bis 32.000.000 Euro erreicht.

Wie auch immer die Geschichte ausgeht. Die Weltpresse hat die Unterstützung von Ubuntu durch Bloomberg bereits zur Kenntnis genommen, so dass ein gewisser Werbeeffekt dem Konzern auf jeden Fall zu Gute kommt.

Das Exempel erinnert ein wenig an das Online-Casino, dass in der Vergangenheit regelmäßig bei kuriosen eBay-Aktionen aktiv wurde, um z.B. die mit der Versteigerung eines Papst-Mobils verbundene PR zu bekommen.

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