„Wir haben jedoch Crowdfunding gewählt, um auch andere Menschen an unserem Erfolg teilhaben zu lassen.“ – Im Gespräch mit Oliver Brandt zum Fundsters-Funding für Cashfix

cashfix

Klaus-Martin Meyer: Oliver, Du bist Gründer und Geschäftsführer von Cashfix.de. Könntest Du dich und die Firma bitte kurz vorstellen?

Oliver Brandt: Mein Name ist Oliver Brandt und bin Gründer von Cashfix.de. Gegründet habe ich Cashfix im Jahre 2009 eher aus einem Experiment heraus. Anstoß gab eine Idee, die ich bereits 2006 hatte.
Heute sind wir ein gesundes Unternehmen mit über 30 Mitarbeitern, stetig steigenden Umsätzen und seit 2010 profitabel.

Klaus-Martin Meyer: Lauf Informationen auf der Pitch-Seite des Fundings seit Ihr seit 2010 profitabel. Warum überhaupt ein Crowdfunding? Welche Alternativen habt Ihr geprüft?

Oliver Brandt: Wie heißt es so schön? Wer rastet der rostet? Obwohl wir profitabel sind wollen wir weiter wachsen. Grade jetzt wollen wir stärker wachsen, als wir es aus unserem eigenen Cashflow könnten. Dazu brauchen wir eben zusätzliche Mittel.

Wir haben viele Gespräche geführt und haben von vielen Seiten Zusagen für finanzielle Unterstützung erhalten. Selbst unsere Banken sind bereit, uns zu unterstützen. Wir haben jedoch Crowdfunding gewählt, um auch andere Menschen an unserem Erfolg teilhaben zu lassen.

Nicht zuletzt ist Crowdfunding auch ein Marketing-Tool. Da wir in Zukunft eh vermehrt in Marketing investieren wollen, ergeben sich so zusätzliche Synergien.

Klaus-Martin Meyer: Die von Euch ausgewählte Crowdfunding-Plattform Fundsters würde ich aktuell so ungefähr als Nummer vier im Markt verorten. Was waren die Gründe für die Entscheidung zugunsten von Fundsters.

Oliver Brandt: Für uns war es wichtig, Eigenkapital in das Unternehmen zu holen und Fundsters bietet uns hierfür die geeignete Methode. Außerdem konnte Fundsters im Erstgespräch überzeugen und die räumliche Nähe erleichtert die Zusammenarbeit.

Klaus-Martin Meyer: Das Funding startete recht dynamisch und hat aktuell etwas an Fahrt verloren. Habt Ihr da die „Friends, Family & Fools“ in die Pflicht genommen? Was steht aktuell noch auf Eurer Agenda, um das Funding in die gewünschten Höhen zu bringen?

Oliver Brandt: Die ersten Investoren sollten aus unserer Sicht immer die besagten drei F’s sein. Wenn schon der engste Freundeskreis nicht bereit ist zu investieren, wieso sollten es dann andere tun?

Für den weiteren Verlauf der Kampagne haben wir noch einiges geplant, jedoch können wir das an dieser Stelle aus wohl verständlichen Gründen nicht verraten. Soviel sei jedoch gesagt: Man sollte ein Auge auf unserer Kampagne halten. Es werden noch einige Überraschungen kommen.

Klaus-Martin Meyer: Zum Abschluss die Frage nach der Mittelverwendung und Euren Absichten das Verhältnis zur Crowd zu gestalten. Was macht Ihr mit dem Geld, wie kommuniziert Ihr mit der Crowd und wie kann diese Euch abgesehen vom Geld noch helfen?

Oliver Brandt: Wir wollen das Geld primär in die Steigerung unserer Marketingaktivitäten stecken. Dies soll natürlich vollkommen offen und klar mit der Crowd kommuniziert werden. Zusätzlich wollen wir alle Investoren und in das Unternehmen interessierte Menschen über unsere weitere Entwicklung auf dem laufenden halten. Um auf dem laufenden zu bleiben lohnt es sich immer mal wieder unsere Facebook-Seite zu besuchen.

Wer uns neben einer Investition noch unterstützen möchte, der kann den Link zu unserer Kampagne gerne teilen. Jeder der über uns spricht ist fast genau so wichtig wie ein Investor.

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