„Wir wollen also neben der monetären Motivation ganz klar die Chance nutzen, die Crowd auch aus der Nachfragersicht zu überzeugen.“ – Interview mit Denis Martin zum Crowdfunding für Schnuff & Co.

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Klaus-Martin Meyer: Hallo Denis, du bei Schnuff & Co. und für die Außendarstellung zuständig. Könntest Du dich und die Plattform bitte kurz vorstellen?

Denis Martin: Hallo ich bin Denis, Geschäftsführer und Marketingchef bei Schnuff & Co. Darüber hinaus verantworte ich den Bereich HR.

Schnuff & Co ist ein Online-Marktplatz für private Tierbetreuungsleistungen.
Wir verstehen uns als das „Airbnb für Haustiere“.
Bei uns findet jeder Tierhalter den passenden Tiersitter, in seiner Nähe und erschwinglich – unsere Tiersitter sind bis zu 50 % günstiger als gewerbliche Tierpensionen. Sämtliche Tiersitter werden von uns geprüft. So können wir stets einen hohen Qualitätsstandard gewährleisten.

Klaus-Martin Meyer: Ihr habt Euch zur Finanzierung des Wachstums für ein Crowdfunding entschieden. Warum geht Ihr diesen Weg?

Denis Martin: Unser Unternehmen ist jung und noch nicht besonders bekannt. In der jetzigen Phase ein Crowdinvesting durchzuführen ist für Schnuff & Co optimal. Wir schlagen damit 2 Fliegen mit einer Klappe: wir haben ein hoch virales Thema und präsentieren uns als Online-Marktplatz, der ständig den Dialog mit seinen Marktplatzteilnehmern sucht, um eine starke Community aufzubauen. Wo passt das besser als auf einer Crowdinvesting-Plattform? Wir wollen also neben der monetären Motivation ganz klar die Chance nutzen, die Crowd auch aus der Nachfragersicht zu überzeugen. Nicht zuletzt haben wir mit Companisto einen Partner gefunden, der eine top Betreuung bietet. Crowdfunding macht Spaß!

Klaus-Martin Meyer: Dieser Tage wurden die Kosten eines Crowdfundings durchaus kritisch beleuchtet (Kosten für Vorbereitung, Pitch-Video, Gebühren an die Plattform etc. pp.). Welchen Nutzen antizipiert ihr,
damit die beschriebenen Kosten wieder eingespielt werden?

Denis Martin: Natürlich entstehen durch solch eine Crowdinvesting-Kampagne auch Kosten. Man muss aber grundsätzlich beachten, dass bei jeder anderen Finanzierungsform (z.B. Business Angels oder VCs) allein das Aufsetzen der Beteiligungsverträge erhebliche Kosten für das Startup verursacht. Diese entfallen durch die standardisierten Companisto-Verträge. Ebenso verhält es sich mit Kosten für Berater, etc. Last but not least ist der Marketingeffekt der Crowdinvesting-Kampagne schlicht unbezahlbar; ein echter Kickoff, der uns nicht nur Kapital einbringt, sondern die Bekanntheit der Marke Schnuff & Co überregional steigen lässt. Das ist enorm wichtig für unsere kurzfristige Entwicklung. Darüber hinaus lag es außerhalb meiner Vorstellungskraft, welchen Enthusiasmus und wie viel positive Energie die Vorbereitung eines Crowdinvestings freizusetzen vermag – das hat uns im Team noch einmal zusätzlich zusammenwachsen lassen, sodass wir mental bestens für die anstehenden Aufgaben gerüstet sind.

Klaus-Martin Meyer: Habt Ihr schon begeisterte User auf der Plattform, die ggf. auch zu Investoren „konvertiert“ werden können?

Denis Martin: Wir haben bundesweit bereits 500 User überzeugen können, sich auf www.schnuff-und-co.de zu registrieren und stehen mit diesen in engem Kontakt; sei es telefonisch, per Email oder über unsere Social Media Kanäle. Und es werden täglich mehr. Das Feedback, das wir von unseren Nutzern täglich erhalten zeigt, dass unsere Dienstleistung ankommt, vor allem unser persönlicher Service ist sehr beliebt. Ich bin davon überzeugt, dass es Mikroinvestoren für Schnuff & Co in den Reihen unserer Marktplatzteilnehmer geben wird.

Denis Martin

Klaus-Martin Meyer: Wenn die Zielsumme auf dem Konto liegen wird, was sind die ersten Maßnahmen, die mit Hilfe des Kapitals ergriffen werden?

Denis Martin: Mit den Einnahmen wollen wir unser Angebot bundesweit flächendeckend ausrollen. Dafür wird ein großer Block in Marketing und PR fließen. Darüber hinaus werden wir Mitarbeiter einstellen, die uns bei der Weiterentwicklung unserer Buchungsplattform helfen werden. Ein weiterer erheblicher Teil des Kapitals wird für die Entwicklung von ein bis zwei weiteren Komplementärprodukten aufgewendet werden, die wir innerhalb der nächsten sechs Monate in unser Portfolio aufnehmen wollen.

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