Blitz-Interview zum Paypal-Boykott gegen den Startnext-Pitch von COR

COR

Klaus-Martin Meyer: Habt Ihr Euch je träumen lassen, dass wegen Euch einmal ein Zahlungsdienstleister den Schwanz vor der US-Justiz einzieht?

Friedemann Hinz: Als wir dieses Projekt planten, hatten wir das US Embargo nicht im Kopf. Warum sollte uns das auch betreffen, wir sind ja keine amerikanischen Staatsbürger. Was uns erstaunt, ist der verdammt lange Arm der US Regierung und ihrer Politik. Da wird amerikanisches Recht auf Europäer angewandt. Seltsam und erschreckend und wahrscheinlich kommt das häufiger vor als wir denken. Sehr demaskierend!

Klaus-Martin Meyer: Wie tangiert dieser Boykott Euren Crowdfunding-Pitch? Ist die Publicity vielleicht sogar förderlich?

Friedemann Hinz: Wie die bei den meisten Sanktionen, Verboten oder Zensuren gibt es dann den „Jetzt erst recht!“ Effekt. Außerdem kann hier jeder Farbe bekennen und der Willkür ein Schnippchen schlagen. Das haben viele getan und somit geholfen, dass wir unser Projekt umsetzen können. Neben den Geldspenden sind auch eine Menge Sachspenden (Instrumente etc.) zusammengekommen. Dafür sind wir sehr dankbar.

Anmerkung der Redaktion:

Die Redaktion vonCrowdstreet ist der Meinung, dass eine Unterstützung des Pitches von COR auf jeden Fall eine gutes Mittel gegen Margengeschwüre ist bei Leuten, die sich über willkürliche Gesetze der Amis vortrefflich aufregen können!

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