„Im Gegensatz zu vielen anderen Produkten kann sich der Investor ein eigenes Bild von dem Produkt und der Qualität machen.“ – Im Gespräch mit Hans-Joachim Klose zum Seedmatch-Funding für die unglaublich GmbH

unglaublich

Klaus-Martin Meyer: Hans-Joachim, Du bist einer der Macher der unglaublich GmbH. Was macht Euer Startup und was ist Dein Part in dem Venture?

Hans-Joachim Klose: unglaublich produziert eine Premium Weinschorle. Die Rezeptur wird bereits über viele Jahre in unserer Straußwirtschaft und bei unseren Veranstaltungen ausgeschenkt, diese haben wir nun fertig gemixt in der Flasche. So haben viele Kunden, die Möglichkeit, in den Genuss unserer Weinschorle zu kommen. Ich bin der Erfinder der Weinschorle und der Geschäftsführer der unglaublich GmbH.

Klaus-Martin Meyer: Wenn ich die Firmenphilosophie richtig verstehe, ist Qualität eine wichtige Komponente. Welche Qualitäten bringt ein Crowdfunding verglichen mit anderen Finanzierungsformen mit?

Hans-Joachim Klose: Richtig, die Qualität ist die tragende Säule und ist der Unterschied zu den anderen Produkten am Markt. Beim Crowdfunding bekommen wir mit dem Funding auch noch eine große Community, die von unserem Produkt überzeugt ist, bessere Multiplikatoren kann man nicht bekommen. Durch die Kommunikation rund um das Funding erhält unser Produkt zusätzlich eine hohe Sichtbarkeit im Markt. Durch diese Effekte war das Crowdfunding für uns die erste Wahl für eine Finanzierung

Klaus-Martin Meyer: Ein erfahrenes Team, ein Rezept und ein geplanter Umsatz von 25.000 Euro in diesem Jahr. Reicht das schon aus für eine Millionenbewertung?

Hans-Joachim Klose: Auch wenn die Umsätze aktuell nicht so groß sind, sind wir am Markt etabliert und es ergeben sich große Möglichkeiten. Um das Potenzial zu heben, benötigen wir finanzielle Mittel, können dann aber schnell wachsen und die geplanten Umsätze generieren.

Klaus-Martin Meyer: Crowdfundings aus dem Food und Gastroumfeld liefen jüngst sehr gut. Habt Ihr eine Erklärung für diesen Trend?

Hans-Joachim Klose: Im Gegensatz zu vielen anderen Produkten kann sich der Investor ein eigenes Bild von dem Produkt und der Qualität machen. Dies macht es deutlich einfacher eine Entscheidung für ein Investment zu wählen. Auch kann man mit seinen Möglichkeiten das Projekt unterstützen und aktiv in seinem Umfeld das Produkt „vertreiben“.

Klaus-Martin Meyer: Euer Fundinglimit ist doch recht bescheiden. Was passiert mit dem Geld und gibt es, wenn es gut läuft vielleicht noch einen Nachschlag?

Hans-Joachim Klose: Die Bereiche, in denen das Geld investiert wird sind klar definiert. Da ist auf der einen Seite der Vertrieb der aufgebaut werden muss, aber auch das Design und der Markenauftritt sollen überarbeitet werden. Auf der anderen Seite haben wir dann den Aufbau der Community rund um die unglaublichen Momente und auch eine Erweiterung der Produktpalette ist geplant. Die Verteilung werden wir dann je nach Umfang zuordnen, wobei der Aufbau des Vertriebs Priorität hat.

Und zu Ihrer letzen Frage, wenn es gut läuft nehmen wir, gerne auch einen Nachschlag 🙂

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