Per Crowdfunding in Indien investieren?

Faisana

Auf der Veranstaltung “The Future of Crowdfunding” in Frühjahr in Berlin war es glaube ich Karól Krol von crowdfunding.pl der es als Argument für z.B. deutsche Crowdinvestoren ansah, in Crowdfundings in Polen zu investieren, weil man dort mit 100.000 Euro sehr viel weiter komme als in hiesigen Gefilden.

Nun mag es bei dem ein oder anderen psychische oder auch praktische Hindernisse geben, wenn es darum geht, Geld zu einer ausländischen Plattform zu überweisen, wenn es denn überhaupt vertrauenswürdige Plattformen im Zielland gibt mit einer Sprachversion, die man auch versteht.

Auf Crowdcube kann man dieser Tage in eine zwar britische Firma investieren, die auf dem indischen Subkontinent aktiv ist. Die Firma Faisana.com FabVIP Ltd. will britische und westliche Premium-Mode an die junge, schnell wachsende 300.000.000 Menschen umfassende Mittelschicht in Indien verkaufen.

Mir scheint der vorliegende eCommerce-Startup noch ganz am Anfang zu stehen, der Ansatz ist freilich aber ganz interessant. Im Grunde hat die kleine Bude aus London, die sich 150.000 GBP von der Crowd holen will, das gleich vor, was die Samwers in schnell wachsenden Volkswirtschaften in Lateinamerika oder Fernost vormachen.

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