Crowdfunding-Plattformen streben Banklizenzen an

Banktothefuture

In einer sehr lesenswerten Kolumne im Wall Street Journal verweist Dirk Elsner darauf, dass die Betreiber von Crowdfunding-Marktplätzen durchaus nicht um eine Auseinandersetzung mit der Finanzmarktaufsicht herumdrücken.

Als Beispiel in Deutschland wird Bergfürst aufgeführt. Bergfürst hat sich bekanntlich erfolgreich um eine Bafin-Lizenz bemüht, die die Anlagevermittlung, Anlageberatung, das Platzierungsgeschäft, die Abschlussvermittlung und den Eigenhandel umfasst. Als weiteres Beispiel kann ferner das Beteiligungsmodell von Fundsters aufgeführt werden, das auf einem von der Bafin genehmigtem Verkaufsprospekt basiert. Die Crowdrange AG kann nach eigenen Angaben durch die Einbindung in ein Haftungsdach als gebundener Vermittler über seinen Partner, die HPM Hanseatische Portfoliomanagement GmbH, erlaubnispflichtige Finanzinstrumente wie Aktien vermitteln.

Im UK haben sowohl Seedrs als auch Crowdcube der Regulierung durch die Financial Conduct Authority unterzogen. Im Interview hier im Blog gab der CEO von isePankur Pärtel Tomberg an, dass man eines Tages eine Banklizenz beantragen könnte.

Eine Investmentbank-Lizenz will sich im UK aktuell Banktothefuture verschaffen. Hierzu wird gerade ein Funding auf der eigenen Plattform durchgeführt mit dem Ziel, zwei Millionen GBP einzusammeln, wobei das Mindesziel von 150.000 GBP bereits erreicht ist.

Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Die Kommentare sind geschlossen.