„Ich habe das Gefühl, unsere Crowdinvestoren sind ein richtiger Teil des Teams“ – Interview mit Florian Spathelf zur Folgefinanzierung für Meine-Spielzeugkiste

Meine-Spielzeugkiste

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Klaus-Martin Meyer: Florian, die Geschäfte laufen besser als geplant. Warum braucht Ihr überhaupt „schon wieder“ Geld?

Florian Spathelf: Lieber Klaus-Martin, das ist eine gute Frage. Mit dem ersten Investment der Companisten im Januar haben wir unser Sortiment erweitert und vor allem verschiedene Marketingkanäle getestet. Unsere Kundenbasis ist dabei schneller gewachsen als wir planten, was uns darin bestätigt hat, dass wir ein echtes Problem der Eltern lösen und ein Produkt entwickelt haben, für das eine noch höhere Nachfrage besteht als gedacht.
Daher haben wir uns natürlich entschieden, weiter zu wachsen und unsere Website sowie unser Angebot zu verbessern. Diese Investitionen und das Kundenwachstum erfordern, weiter zu investieren und noch mehr Aufmerksamkeit zu erfahren. Darum haben wir nicht nur professionelle Investoren und Business Angels hinzugewonnen, sondern beteiligen auch erneut die Crowd an der Finanzierung des Wachstums.

Klaus-Martin Meyer: Es ist Euch gelungen auch auf anderem Wege Kapital zu akquirieren? Kannst Du etwas zu den Vor- und Nachteilen zwischen konventionellen Kapitalquellen und Crowdfunding sagen?

Florian Spathelf: Unsere Business Angels und Investoren bringen alle neben dem Investment viel Erfahrung im Aufbau erfolgreicher Unternehmen als auch die nötigen Kontakte mit, um aus der „Idee“ ein Unternehmen zu machen, das sich am Markt etabliert und diesen auch erfolgreich umkrempelt. Dies ist der große Vorteil des „smart money“ der Investoren – natürlich ist es aufwändiger, Investoren zu überzeugen, aber nur so können wir an Fahrt gewinnen und direkt mit den richtigen Menschen sprechen um größer zu werden.
Der unbezahlbare Wert mehrerer hundert Companisten, die im direkten Umfeld, auf Elternabenden oder in Kindergärten von unserem Angebot schwärmen und das Thema als überzeugte Anteilseigner publik machen, kann hingegen nur von der Crowd geleistet werden. Auch wenn wir beim Crowdinvestment viele unserer Informationen auch potentiellen Wettbewerbern freigeben, überwiegen doch die Vorteile dieser Finanzierungsart.

Klaus-Martin Meyer: In Eurer Grußbotschaft an die Companisten, sprecht Ihr von der „Kraft der Crowd“. Nenn uns doch bitte ein paar Beispiele, wo Euch die Crowd in einer Form geholfen hat, dass Ihr Dinge erreicht habt, die ohne die Crowd nicht zustande gekommen wären.

Florian Spathelf: Alle unsere Companisten sind entweder Eltern, Großeltern, Tanten oder haben sonst in irgend einer Form Kontakt zu unserer Zielgruppe. So haben wir viele Kunden bereits über die Empfehlung der Companisten gewonnen. Darüber hinaus trafen wir uns beispielsweise mit einem Online-Marketing Spezialisten, der uns bei der Ausarbeitung unserer Marketingstrategie half, wir konnten über einen besonders gut vernetzten Companisten mehrere große Redaktionen wie z.b. dem rbb, der Süddeutschen Zeitung, RTL2 oder auch brandeins kontaktieren und es entstanden prompt sehr gute Presseberichte daraus. Außerdem vermittelte uns einer unserer Companisten einen sehr guten Mitarbeiter, der uns als Unternehmen große Schritte weiter gebracht hat.
Es ist richtiges Teamwork. Ich habe das Gefühl, unsere Crowdinvestoren sind ein richtiger Teil des Teams und ich freue mich immer wieder, über verschiedene Wege zu hören, wer an unserem Unternehmen beteiligt ist und sich für unseren Erfolg einbringt.

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