„Beide Plattformen, sowohl Seedmatch als auch Kickstarter, sind anspruchsvoll.“ – Aleksander Groshev (Secucloud) zu den beiden Crowdfundings über Seedmatch und Kickstarter

Hybrides Crowdfunding

Klaus-Martin Meyer: Aleksander, Du bist Projektmanager bei der Secucloud Network GmbH. Könntest Du dich und deine Firma bitte kurz vorstellen?

Aleksander Groshev: Hallo Klaus-Martin, ja gerne. Ich bin BWLer und habe mich bereits im Studium viel mit Start-Ups beschäftigt und es unter anderem auch im Schwerpunkt studiert. Nach meinem Studium habe ich bei Philips im Projektmanagement gearbeitet und festgestellt, dass Konzern langfristig nichts für mich ist. Über einen guten Bekannten bin ich dann zu Secucloud gekommen.
Secucloud ist ein Hamburger Start-Up aus der IT-Security Branche. Wir übernehmen aus der Cloud heraus die Überwachung aller mit dem Internet verbundenen Geräte, völlig unabhängig vom Betriebssystem. Egal ob, Mac, Windows, Android, Xbox usw. – alle Geräte werden mit unseren Systemen geschützt, auch unterwegs. Wir nutzen dabei High-End IT-Security Systeme, die normalerweise nur in Konzernen eingesetzt werden. In unserer Lösung ist außerdem der Service „Managed Security“ enthalten. Das heißt, dass Experten die Systeme rund um die Uhr überwachen und sofort neuste Updates aufspielen. Der Nutzer muss sich um Nichts mehr kümmern.

Klaus-Martin Meyer: Ihr habt Euer Seedmatch-Crowdfunding abermals erweitert, obwohl es bereits bei 250.000 Euro am Ziel war. Warum ist die Crowd so begeistert bei Euch zu investieren?

Aleksander Groshev: Wir haben wirklich viel positives Feedback in der letzten Woche erhalten und wurden immer häufiger gefragt, ob wir das Funding nicht erweitern können.
Wir treffen mit unserem Produkt voll den Nerv der Zeit und haben ein sehr professionelles Management Team – darauf vertrauen die Leute. Dennis, unser CEO, hat außerdem bereits unter Beweis gestellt, dass er ein Start-Up zum Global Player machen kann. Warum sollte es nicht noch einmal klappen?

Klaus-Martin Meyer: Das Funding wird in Kürze ergänzt durch ein Crowdfunding via Kickstarter. Wie seit Ihr auf die Idee gekommen, das equity Funding um eine reward Based-Variante zu ergänzen?

Aleksander Groshev: Die Kickstarter Kampagne hatten wir eigentlich bereits vor dem Seedmatch Funding geplant. Die USA ist ein wichtiger Markt. Wir wollen dort zum einen den Markt an sich, aber auch die Zielgruppe der Privatanwender, testen. In Europa sind wir derzeit eher auf kleine Unternehmen fokussiert.

Klaus-Martin Meyer: Ich könnte mir vorstellen, dass die Zielerreichung bei Kickstarter durchaus anspruchsvoller ist. Welche Herausforderungen gilt es auf einer amerikanischen Plattform zu bestehen?

Aleksander Groshev: Beide Plattformen, sowohl Seedmatch als auch Kickstarter, sind anspruchsvoll. Bei Seedmatch geht es vor allem darum, den hohen Anforderungen der Investoren gerecht zu werden. Bei Kickstarter müssen wir sehr gute PR- und Marketingarbeit leisten, um eine große Masse zu mobilisieren. Hierfür haben wir uns auch professionelle Unterstützung in den USA geholt und bereiten das Projekt schon lange vor. Bei Kickstarter müssen wir im Vergleich zu Seedmatch noch mehr Emotionen wecken, denn gerade die Amerikaner gehen beim Kauf sehr stark nach ihrem Gefühl.

Klaus-Martin Meyer: Inwieweit sichert das Kickstarter-Funding die Investition der Crowdinvestoren ab?

Aleksander Groshev: Die Investitionen der Seedmatch Nutzer sind von dem Kickstarter-Funding nicht betroffen. Es findet keine Verwässerung statt, alle Anteile bleiben gleich.

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