„Die Idee zu aurango.com kam uns bereits 2011 bei einem gepflegten Bier auf dem Oktoberfest in München.“ – Im Interview mit Erik Müller

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Klaus-Martin Meyer: Herr Müller, Sie sind Geschäftsführer der Firma „Die Sportlichen“ und betreiben aurango.com. Könnten Sie sich und ihre Plattform bitte kurz vorstellen?

Erik Müller: Wir sind eine Agentur, die sich seit 16 Jahren dem Sport widmet. Einer unserer Arbeitsschwerpunkte ist es, für Sportler/innen aller Sportarten neue Möglichkeiten zu erarbeiten, damit sie etwas Unterstützung erhalten. Das betrifft den Einzelsportler, aber auch durch Projekte wie aurango.com auch die breite Masse. Wir kommen aus dem Bereich Marketing.

Klaus-Martin Meyer: Wie entstand die Idee eine Crowdfunding-Plattform für Leistungssportler ins Leben zu rufen?

Erik Müller: Die Idee zu aurango.com kam uns bereits 2011 bei einem gepflegten Bier auf dem Oktoberfest in München. Leider brauchten wir für die erste technische Umsetzung und die inhaltlichen Vorbereitungen etwas länger; konnten aber nun endlich mit tollen Projekten starten. Die Plattform steht allen sportlichen Projekten offen; also neben Sportler/innen und Teams auch Sportvereinen und Initiatoren von Sportevents.

Klaus-Martin Meyer: Wie wollen Sie eine kritische Masse an Sportlern und Unterstützern auf die Plattform locken? Was gibt es für konkrete Pläne?

Erik Müller: Wir wollen niemanden „locken“ – sondern sehen diese Form des Sportsponsorings als zusätzliche Option, sich einen Bedarf innerhalb des Sports finanzieren zu lassen. Wir freuen uns über tolle und kreative Projekte und möchten dabei ein Partner sein – anstatt ein reiner Betreiber einer Crowdfunding-Plattform. Sprich, wir erarbeiten mit den Sportlern die Projekte, erstellen Bilder und Videos und stellen auch Werbematerial zur Verfügung etc.
Natürlich intensivieren wir unsere Pressearbeit, erweitern unser Partnernetzwerk und nutzen die gängigen Online-Maßnahmen zur Verbreitung.
Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass aurango.com ein Tool zur Akquise für Sportler ist. Das bedeutet, jeder Sportler muss in seiner Eigenvermarktung auf diesen Kanal hinweisen, sei es lediglich in facebook oder anderen sozialen Netzwerken oder in Form von Artikeln in Vereins- und Verbandszeitschriften. Das alleinige Einstellen eines Projektes bei aurango.com reicht nicht aus.

Klaus-Martin Meyer: Ist das Thema groß genug, so dass auch auango.com zu einem Geschäftsmodell werden kann?

Erik Müller: Das Thema ist in jedem Fall groß genug. Jedes Jahr fließen Millionen in die Bereiche Sportförderung und Sponsoring. Wenn wir es schaffen, die Sponsoren und Sportler von unserem Konzept zu überzeugen, dann haben wir durchaus eine Chance.
Ich denke, dieser Kanal kann eine große Zukunft haben. Die Unkompliziertheit, Direktheit und Nähe zum Sportler eröffnen hier völlig neue Möglichkeiten.
Unsere kurzfristigen Ziele sind die Steigerung der Bekanntheit, die Erhöhung des Vertrauens in diesen Kanal und die Gewinnung von Multiplikatoren und Partnern.

Klaus-Martin Meyer: Welche Meilensteine sollen bis Ende 2014 erreicht werden?

Erik Müller: Wir arbeiten natürlich ständig daran die Seite zu optimieren und die Nutzererfahrung zu verbessern und zu vereinfachen.
Als wichtigen Meilenstein sehen wir die Gewinnung von (ehemaligen) Profisportlern, als Multiplikatoren, mögliche Partnerschaften mit deutschen Sportverbänden und/oder dem Deutschen Olympischen Sportbund.
Finanziell sehen wir das Erreichen der Summe von 100.000,-€ an Sponsoringgeldern für unsere Sportler als weiteren Meilenstein.

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