Kickstarter seit 12 Monaten im UK – eine kleine Bilanz

Kickstarter goes Down Under

Kickstarter ist nun seit über einem Jahr in Großbritannien aktiv. Die Bilanz kann sich sehen lassen. Es wurden insgesamt 22.481.158 GBP in erfolgreiche Projekte gesteckt, die von Initiatoren aus dem UK gestartet wurden. 40 Prozent der Mittel stammen von Bürgern aus dem UK, der Rest kam vor allem aus den USA und der EU.
Auch wenn sich der ein oder andere Experte nicht sonderlich beeindruckt von den Zahlen zeigte, so meine ich, dass mehr als 22 Millionen GBP schon eine Ansage sind.
Zum Vergleich – auch wenn jetzt Äpfel mit Birnen verglichen werden – seien die aggregierten Zahlen von Crowdcube herangezogen. Crowdcube hat seit Ende 2011 bisher knapp unter 16 Millionen Euro an Startup-Finanzierungen realisiert.

Angesichts dieser Zahlen verwundert es aus meiner Sicht etwas, dass Kickstarter seine Internationalisierung nicht aggressiver vorantreibt. Bisher gehen die Amis den typischen Weg des geringsten Widerstandes: Vor einem Jahr wagte man den Markteintritt im UK. Vorgestern wurden dann die Märkte in Australien und Neuseeland in Angriff genommen.

Bei den bisherigen Erfolgen der Internationalisierung könnte man eigentlich etwas selbstbewusster sein.

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