Bergfürst: Sekundärmarkt funktioniert

Vom Verkaufsauftrag bis zur Guthabenauszahlung nur fünf Tage!

Vom Verkaufsauftrag bis zur Guthabenauszahlung nur fünf Tage!

Hier auf Crowdstreet wurde bereits diverse Male die Wichtigkeit von Sekundärmärkten und über die Probleme berichtet, wenn eben kein richtiger Sekundärmarkt existiert. Das Experiment des Verkaufs meiner BluePatent-Anteile hat gezeigt, welcher Aufwand damit verbunden ist.

So muss Sekundärmarkt gehen!

Ganz anders dagegen geht es bei Bergfürst. Aktien machen das Leben einfach leichter, zumal wenn ein liquider Handel existiert.

Eine wesentliche Motivation für mich zur Zeichnung der Urbanara-Aktien war es, Bergfürst auf Herz und Nieren zu testen. Diesen Test hat Bergfürst eindeutig und mit Bravour bestanden. Die Usability der Plattform ist sehr gut und auch inhaltlich hat alles funktioniert. Ich hatte Aktien zum Maximalpreis gezeichnet und dann 25 Aktien zum Preis von 10 Euro zugeteilt bekommen. Danach gab ich eine Verkaufsorder mit einem Limit von 10,50 Euro ein, was nach ein paar Tagen erreicht wurde. Heute liegt der Preis übrigens schon bei 11 Euro, was möglicherweise eine Reaktion auf die Quartalszahlen war. Das Handelsvolumen der ersten drei Tage lag – nach Angaben von Bergfürst – in der Summe bei einer vierstelligen Anzahl an Aktien.

Mein Fazit ist, dass der Sekundärmarkt nicht nur eine super Sache für den Anleger ist, der nach dem initialen Funding ein- oder aussteigen will. Der Sekundärmarkt rundet auch das Geschäftsmodell einer funktionierenden Crowdfunding-Plattform ab. Damit wird ist ein Sekundärmarkt ein strategischer Wettbewerbsvorteil für jede Plattform, die ein solches Angebot offerieren kann.

Hoffentlich ziehen die anderen Plattformen nach!

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