Bitcoin p2p-Lending: Mehr Disruption geht kaum!?

Bitbond

Das Thema Bitcoin ist in diesem Jahr stark in der Presse vertreten. Demnach entdeckt der Mainstream die Bitcoins als Alternative zum Gold und als Fluchtwährung. Als im Frühjahr der vermeintliche Drogenumschlagplatz Silk Road im Darknet stillgelegt wurde, kollabierte die virtuelle Währung kurzfristig, um sich dann aus den vorgenannten Gründen zu neuen Höhen aufzuschwingen.

Aber egal, was die Presse schreibt, Bitcoins sind garantiert noch nicht bei Otto-Normalverbraucher angekommen. Die virtuelle Währung darf ganz sicher als eine disruptive – also störende – Währung eingestuft werden. Störend ist die Währung deshalb, weil diese nicht von einer Nationalbank mit Währungsmonopol ausgegeben wird. Wer das Phänomen Bitcoins näher ergründen will, dem sei der ausführliche Wikipedia-Beitrag ans Herz gelegt.
Eine neue p2p-Kreditplattform bitbond.net will nun die Welt noch ein wenig innovativer machen. Betrieben wird die Plattform von der CreditSix Marketplace GmbH. Man begnügt sich nicht damit, einfach einen weiteren p2p-Marktplatz an den Start zu bringen, nein man will offenkundig eine Crowdlending-Plattform auf Bitcoin-Basis etablieren.

Bundesbank und Bafin müßten bei dieser Konstellation eigentlich durchdrehen. Die weitere Entwicklung des Startups dürfte daher spannend werden. Spannend ist ferner auch, dass die CreditSix Marketplace GmbH von Deutschland aus agiert und ihren Sitz in Berlin hat.

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