Crowdfundings für den Traum des Fliegens

 

Auf den Spuren der Gebrüder Wright

Auf den Spuren der Gebrüder Wright

Das Fliegens ist vermutlich ein kollektiver Traum der Menschheit, der seit jeher die Gemüter bewegt hat. Und dieser Traum ist auch in Zeiten von selbstverständlichen Interkontinentalflügen weiter höchst lebendig. Dies zeigen aktuelle Crowdfundings. Eines wurde hier  bereits behandelt, nämlich das Funding für ein fliegendes Auto, das aktuell auf Wefunder läuft. Auf Indiegogo sucht aktuell ein ähnlich gelagertes Projekt Unterstützer. Auch in diesem Fall geht es um ein fliegendes Auto (Skycar), für dessen Realisierung 958.000 US-Dollar gesucht werden. Continue reading

Bergfürst: Sekundärmarkt funktioniert

Vom Verkaufsauftrag bis zur Guthabenauszahlung nur fünf Tage!

Vom Verkaufsauftrag bis zur Guthabenauszahlung nur fünf Tage!

Hier auf Crowdstreet wurde bereits diverse Male die Wichtigkeit von Sekundärmärkten und über die Probleme berichtet, wenn eben kein richtiger Sekundärmarkt existiert. Das Experiment des Verkaufs meiner BluePatent-Anteile hat gezeigt, welcher Aufwand damit verbunden ist. Continue reading

Co-Investments von Angels und Crowd – Interessante Plattformen

MyMicroInvest

Ein interessantes Segment innerhalb der breiten Palette von Crowdfuning-Marktplätzen ist das solcher Plattformen, die Co-Investments von erfahrenen Angels bzw. Investoren und der Crowd miteinander kombinieren. Als Vorbild für das Prinzip kann man sicher AngelList in den USA benennen, wobei AngelList bisher ausschließlich für akkreditierte Investoren zur Verfügung steht. Sobald die rechtlichen Rahmenbedingungen es zulassen, will AngelList sich aber für die Crowd öffnen. Continue reading

BrewDog macht Schule – Warum sich Crowdfundings besonders gut für Brauerei-Finanzierung eignen

Arran Brewery

Die Firma, die in meiner Wahrnehmung bisher das meiste Geld unter dem Ticket “Crowdfunding” eingesammelt hat, ist die Brauerei BrewDog im UK. Die “Equity Punks” (Selbsteinschätzung) haben in mehreren Runden fast sieben Millionen GBP für (ihr auch laut einem meiner Facebook-Freunde bemerkenswertem) Bier von der Crowd akquiriert. Continue reading

Kickstarter seit 12 Monaten im UK – eine kleine Bilanz

Kickstarter goes Down Under

Kickstarter ist nun seit über einem Jahr in Großbritannien aktiv. Die Bilanz kann sich sehen lassen. Es wurden insgesamt 22.481.158 GBP in erfolgreiche Projekte gesteckt, die von Initiatoren aus dem UK gestartet wurden. 40 Prozent der Mittel stammen von Bürgern aus dem UK, der Rest kam vor allem aus den USA und der EU. Continue reading

„Das Thema Crowdfunding steht gerade am Anfang seiner Entwicklung.“ – Im Interview mit Markus Sauerhammer (IHK München)

Markus Sauerhammer

Klaus-Martin Meyer: Herr Sauerhammer, Sie sind im Referat Existenzgründung bei der IHK München aktiv. Könnten Sie sich und die Inhalte Ihrer Arbeit bitte kurz vorstellen?

Markus Sauerhammer: Als Existenzgründungsberater bei der IHK ist es meine Aufgabe, Gründer beim Start in die Selbständigkeit optimal zu unterstützen. Dazu setzen wir bei der IHK für München und Oberbayern auf ein ganzes Spektrum von Maßnahmen: Gründer bekommen bei uns Informationsmaterial, können sich persönlich beratenlassen oder Informations- und Netzwerkveranstaltungen besuchen. Wir arbeiten intensiv mit anderen Institutionen der Münchner Gründerszene zusammen. So betreibt die IHK seit 1998 gemeinsam mit der Landeshauptstadt München das Münchner Existenzgründungsbüro. Andere Partner sind evobis, Munich Network, die universitären Gründerzentren, die GründerRegio M, das Werk1 und viele weitere Akteure der lokalen Gründerszene. Continue reading

Berliner will auf Indiegogo 900.000 Dollar für Kamera-Ball erlösen

Panono

Angesichts des Innovationsgrades und der hohen angepeilten Fundingsummen drängen sich auch Crowdfundings aus dem Kreativbereich immer stärker in meine Wahrnehmung. Gerade für Hardware-Startups können solche Fundings durchaus auch eine Alternative zu den equity based-Varianten zur Unternehmensfinanzierung sein. Das wurde hier bereits im Zusammenhang mit dem SecuCloud-Funding diskutiert. Continue reading

„Durch die vielen Marketingaktionen und Pressemeldungen im Vorlauf einer Crowdfundingprojekts und während der Finanzierungsphase bekommen die Spiele auf jeden Fall einen großen Bekanntheitsschub innerhalb der Spieleszene.“ – Interview mit Frank Noack (Spieleschmiede)

Spiele-Offensive

Klaus-Martin Meyer: Mit der Spieleschmiede haben Sie eine eigene Crowdfunding-Plattform etabliert. Vergleicht man Ihre bisherige Fundingsumme mit den Generalisten unter den Plattformen, brauchen Sie sich alles andere als zu verstecken. Auch das Verhältnis von erfolgreichen Fundings zu solchen, die die Fundingsumme nicht erreicht haben ist beachtlich. Worauf führen Sie den Erfolg zurück?

Frank Noack: In der Spieleschmiede werden ausschließlich Projekte gefördert, die einen Bezug zum Thema Gesellschaftsspiele haben. Wir haben die Plattform in unseren Onlineshop Spiele-Offensive.de eingebettet, denn hier haben wir bereits über 500.000 Kunden, die für dieses Thema grundsätzlich offen sind. Ganz wichtig ist dabei unser Spielernetzwerk, die bereits erwähnte Community, die in der Spiele-Offensive.de verwoben ist. Continue reading

Auxmoney begrüßt Banker in seinem Beitrag

Crowdstreet-News

Es wurde bereits hinreichend diskutiert, dass sich die Bankenwelt schwer tut mit der disruptiven Innovation von p2p-Marktplätzen. Hier und da war zu lesen, dass der ein oder andere Banker privat und diskret in solche Startups investiert habe. Bei den großen Kapitalrunden von Lending Club & Co. waren es jedoch nicht die Banken, die aktiv wurden. Stattdessen blieben Venture Capital-Firmen und nicht Finanzfirmen unter sich.

Nun sendet die Valovis Bank (bisherige Geschäftsfelder: Kreditkartengeschäft, Absatzfinanzierung, Konsumentenfactoring, Immobilienfinanzierung) ihren Vorstandsvorsitzenden Dr. Axel Wieandt (einen Ex-Deutsch Banker, wie vermutlich eine Wirtschaftsgazette schreiben würde) in den Beirat von Auxmoney. Die Finanzwelt streckt also ihre Fühler aus. Die O-Töne von Herrn Dr. Wieandt und von Raffael Johnen, dem auxmoney CEO (dem ja bekanntermaßen bereits seit Monaten Interviewfragen von Crowdstreet vorliegen…) lassen darauf schließen, dass die Zusammenarbeit zwischen der klassischen Bankenwelt und den “disruptiven Kräften” in Zukunft intensiviert werden.

Man darf gespannt sein, wie es aussehen wird, wenn Banken ihre Kreditanfragen direkt an auxmoney übertragen.