„Die Crowd ist ein integraler Teil unserer Unternehmensstrategie.“ – Interview mit Christian Kalmar zum Crowdfunding von 2vision

2vision

Klaus-Martin Meyer: Christian, Du bist COO bei 2vision. Würdest Du Dich und Euer Startup bitte kurz vorstellen?

Christian Kalmar: Mit 2Vision haben wir von Anfang an gezielt die eigentlichen Schmerzpunkte rund um das Thema „Second Screen“ in Zusammenhang mit Werbung identifiziert und sorgfältig strategische Lücken evaluiert. Daraus entstand dann unsere Positionierung als Bindeglied zwischen Broadcastern, Agenturen, Publishern und End-Usern. Unser Fokus hierbei liegt bei der Reichweitensteigerung für TV-Sender durch neuartige und interessante Crossmedia Werbeformate und effizientere Marketingmöglichkeiten für Werbetreibende durch Performance Marketing.
Ich bringe langjährige Erfahrung aus dem Bereich Performance Marketing, sowohl als Kunde als auch als Anbieter, und ich habe eine sehr klare Vision darüber, wie sich Werbung in der TV-Landschaft verändern muss. Als COO bei 2Vision liegt die strategische Produktentwicklung in meiner Verantwortung, durch meinen technischen Background bin ich aber auch das Interface zur IT. Ich bin seit mehreren Jahren erfolgreicher Unternehmer mit einigen Firmenbeteiligungen, jedoch sehe ich in 2Vision und unserem Team das mit Abstand grösste Potenzial.

Klaus-Martin Meyer: Ihr habt Euch dafür entschieden, ein Crowdfunding durchzuführen. Welche Gesichtspunkte haben zu dieser Entscheidung geführt?

Christian Kalmar: Die Crowd ist ein integraler Teil unserer Unternehmensstrategie. Im Crowdfunding/-investing sehen wir die Chance uns erstmals der Crowd vorzustellen genauso hoffen wir dadurch auf einen gewissen Marketingeffekt. Mit diesem Schritt und unserem Open Data Konzept möchten wir auch unsere Bereitschaft zu vernünftigen Kooperationen signalisieren.

Klaus-Martin Meyer: Nachdem die grundsätzliche Entscheidung gefallen war, seit Ihr den Weg auf die Plattform von Innovestment gegangen? Warum dieser Schritt?

Christian Kalmar: Für uns als auch für gestandene Investitions-Interessierte ist Innovestment die wohl einzige brauchbare Plattform für echtes Investing – mit Prozessen, welche es einem Unternehmer ermöglichen seiner Sorgfaltspflicht real nachzukommen.

Klaus-Martin Meyer: Wie sieht aus Deiner Sicht ein idealtypischer Crowdinvestor aus, den Ihr gerne für ein Investment gewinnen wollt. Was darf dieser außer Geld noch mitbringen?

Christian Kalmar: Der idealtypische Crowdinvestor rührt die Werbetrommel für uns, gibt uns konstruktives Feedback oder bringt neue Ideen ein, bietet passende Ressourcen (sowohl Manpower als auch Technologie) oder hilft uns mit seinem funktionierenden Netzwerk schneller zu wachsen.

Klaus-Martin Meyer: Eure App hat auch eine Crowdsourcing-Komponente. Was genau habt Ihr in dem Bereich vor? Könnte die App auch für Crowddonation-Kampagnen eingesetzt werden?

Christian Kalmar: Unsere Pläne für die Crowd liegen insbesondere in der Einbringung neuer Ideen für innovative Werbeformate, Umsetzung von neuen Widgets für unterschiedliche Plattformen und Mitwirkung beim Erschaffen von Content. Auf diesem Wege sprechen wir auch die Kreativ-Szene und Agenturen an, bieten aber gleichzeitig ein stabiles Framework für die Umsetzung. In unserer Plattform soll ein Marktplatz enstehen, welcher auch die Kraft des Crowd-Sourcings bieten wird. Hierfür planen wir sehr flexible und faire Abrechnungsmodelle zwischen den Kooperations-Partnern.

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