Mit Crowdfunding in die politische Unabhängigkeit?!

Schottland

Am vergangenen Samstag ging auf BloomVC ein interessantes Crowdfunding zu Ende, das auf jeden Fall in die Kategorie “Cool Pitches” gehört. Auf der im UK führenden reward based Crowdfunding-Plattform konnte man mit den “Pfunden aus dem eigenen Portemonnaie” die schottische Unabhängigkeitsbewegung unterstützen. Für lokale Initiativen sollten 15.000 GBP eingesammelt werden, der Zähler am Ende der Kampagne stoppte erst bei 16.460 GBP.

Für solche polarisierenden Kampagnen ist Crowdfunding eine spannende Sache. Die Plattform-Betreiber sollten sich immer Gedanken machen, wie man – wenn man derartige Pitches auf der Seite hat – die jeweiligen Communities breitbandig erreicht, denn Crowdfunding wird nur dann seine volle Schlagkraft erreichen können, wenn man dem Community-Funding Gedanken folgt.

Bei diesem Funding ist die Sache aufgegangen. Im Gegensatz hierzu wurde auf Crowdcube ein Funding für eine Firma, die sich mit der Entsorgung von Landminen befasst, dieser Tage zum wiederholten Male verlängert worden. Für dieses Thema gibt es weltweit NGO, die sich mit dem Problem befassen und dennoch hat das Crowdfunding von Disarmco massive Schwierigkeiten das Fundingziel zu erreichen. Hier hat es Crowdcube offensichtlich noch nicht geschafft, diese Communities zu erreichen. Warum dies in einem Land, in dem sich die ungekrönte Königin der Herzen Prinzessin Diana öffentlichkeitswirksam gegen Landminen eingesetzt hat, nicht gelingt, ist unverständlich und kann sicher nur durch mangelndes Marketing von Seiten des Startups und der Plattform beantwortet werden.

Bei BloomVC ist es dagegen erfolgreich gelungen, die relevante Community zu erreichen. Man darf gespannt sein, ob dieses Crowdfunding mithelfen kann aus Schottland einen unabhängigen Staat zu machen! Crowdfunding für politische Kampagnen dürften in Zukunft ein spannendes Thema werden.

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