„Johnny Catch ist unser Crowdfunding Debüt.“ – Interview mit Thomas Kaiserund Christian Wassermann zu ihrem startnext-Funding

Johnny Catch

Klaus-Martin Meyer: Thomas und Christian, Ihr betreibt zusammen die Firma höfats design + engineering. Könntet Ihr Euch und Eure Aktivitäten bitte kurz vorstellen?

Thomas Kaiser/Christian Wassermann: In der unmittelbaren Verflechtung der Fachrichtungen Design und Engineering sehen wir beachtliches Potential. Wir sind sowohl Designer als auch Ingenieure und bringen die Disziplinen als bivalente Entwickler zusammen.
Wir entwickeln sowohl eigene Produktideen, sind aber auch als design + engineering Dienstleister tätig.

Klaus-Martin Meyer: Aktuell habt Ihr auf startnext das Projekt Johnny Catch laufen. Was hat es damit auf sich?

Thomas Kaiser: Johnny Catch ist unser Crowdfunding Debüt. Wir beobachten die Crowdfunding-Bewegung bereits seit einiger Zeit, mit Johnny Catch wollen wir erste eigene Crowdfunding-Erfahrung sammeln. Ganz bewusst sind wir mit einem eher niederkomplexen Produkt gestartet.
Johnny Catch ist ein Kronkorkenöffner für die Wand. Inspiriert von alten Gussöffnern haben wir einen zeitgemäßen Wandöffner mit Fangbecher entwickelt. Erreichen wir das Fundingziel, wird produziert. Vor rund 100 Jahren wurde der Kronkorken erfunden, fast genauso lange gibt es Kronkorkenöffner für die Wand – weil sie einfach praktisch sind. Und dennoch gibt es keinen der gut funktioniert und zugleich gut aussieht – wir sahen demnach Handlungsbedarf. Wir wollten einen sehr einfachen, funktional perfekten und schönen Kronkorkenöffner für die Wand entwickeln – es war die Geburtsstunde von Johnny Catch.

Klaus-Martin Meyer: Wie ich Eurer Webseite entnehme, habt Ihr in der Vergangenheit bereits erfolgreich Produkte mit bekannten Partnerfirmen aus der Industrie realisiert (Derby Cycle, BMW etc.). Warum nun ein Crowdfunding und ein Alleingang?

Thomas Kaiser: Das ist richtig. Wir werden auch in Zukunft mit etablierten Firmen zusammenarbeiten um unsere Ideen zu realisieren bzw. als Dienstleister tätig zu sein. Aber trotz alledem hat es uns unter den Nägeln gebrannt Crowdfunding auszuprobieren und soviel vorweg Johnny Catch wird nicht unser letztes Crowdfunding Projekt bleiben.

Klaus-Martin Meyer: Warum habt Ihr Euch für ein Funding via startnext entschieden, anstatt eine möglicherweise größere Reichweite via Kickstarter oder Indiegogo zu erreichen?

Thomas Kaiser: Startnext ist immerhin die größte deutschsprachige Plattform und wir sind mit der Unterstützung seitens startnext sehr zufrieden. Für unser Debüt genau das Richtige. Aber Deine Frage ist berechtigt und wir denken auch schon über eine zweite Johnny Catch Finanzierungsphase auf kickstarter nach.

Klaus-Martin Meyer: Was ist Euer Fazit in Bezug auf die Werbewirkung des Pitches für das Produkt. Kann man da schon etwas berichten?

Thomas Kaiser: Wir sind sehr zufrieden mit dem Start der Kampagne und sind uns sicher, dass wir das Finanzierungsziel erreichen werden. Wir merken aber auch, dass Crowdfunding in Deutschland noch nicht richtig angekommen ist. Viele Shops sind sehr angetan von Johnny Catch, schrecken aber davor zurück über Startnext eine pre-order zu tätigen.

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