Unbound: Crowdfunding mets Bitcoin

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Wie ich gerade e-book-news.de entnehme, akzeptiert Unbound – die britische Crowdfunding-Plattform für Buchautoren, seit Dienstag auch Bitcoins. Motiviert wurde dieser Schachzug durch ein Buchprojekt auf der Plattform (“Bitcoin – The Future of Money” von Dominic Frisby).

Der CTO von Unbound Kieran Topping bringt die Entscheidung zugunsten der Cyberwährung folgendermaßen auf den Punkt:

“At Unbound we love new ideas. Our business is books. Books have the potential to change the world. So does Bitcoin”.

Genauso gut hätte er noch ergänzen können, dass auch Crowdfunding die Welt verändert. Hier werden also zwei disruptive Ansätze zusammengebracht: Crowdfunding und eine neuartige Währung. Die Entscheidung, das für viele Menschen revolutionäre Zahlungsmittel einzuführen, ist offensichtlich geeignet, eine Menge Publicity für den Buch-Pitch zu erzeugen, wenn sogar in deutschen Blogs darüber berichtet wird.

Die Kombination Crowdfunding/Bitcoin tauchte in dieser Tage noch in einem anderen Zusammenhang auf. Auf der Feature-Liste von Crowdhoster, das dieser Woche in CrowdtiltOpen umgetauft wurde, wurde auch der Punkt “Bitcoin Integration” aufgelistet.

Wer an das Thema Bitcoin glaubt, kann übrigens auf Banktothefuture im Rahmen eines Crowdfundings in einen Bitcoin-Zahlungsdienstleister namens CryptoPay investieren. Die Begeisterung der Crowd hält sich allerdings bis dato noch in Grenzen.

Aktuell ist das Thema noch neu und durchaus in der Lage Aufmerksamkeit zu generieren. Als die Fidor Bank bekannt gab, mit bitcoin.de zu kooperieren, stieg in der Folge der Aktienkurs stark an und der Alexa-Rank der Webseite verbesserte sich um spektakuläre 60.000 Plätze…

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One Response to Unbound: Crowdfunding mets Bitcoin

  1. Martin sagt:

    Eine weitere Plattform, die Bitcoin akzeptiert ist Pozible.
    http://www.pozible.com/blog/article/index/129