Crowdfunding-Plattformen im UK starten gemeinsame Info-Webseite

alternativebusinessfunding

Sieben der größten Crowdfunding-Plattformen im UK haben gemeinschaftlich die Webseite alternativebusinessfunding.co.uk ins Leben gerufen, um Firmen eine Info-Destination im Internet zu bieten, wo diese sich über moderne Finanzierungsformen abseits des Bankensektors informieren können.

Mit von der Partie sind sowohl equity based Plattformen wie Crowdcube und Seedrs sowie die Crowdlending-Aggregatoren Zopa und Fundingcircle. Diese “NON-BANK FUNDERS COLLABORATION” repräsentiert – nach eigenen Angaben – zusammen 85% des aktuellen Crowdfunding-Volumens, dass im UK abgewickelt wird.

Auf der Internetseite werden Fallstudien zur Verfügung gestellt, zudem kann jeder Unternehmer seine Daten bezüglich des Finanzierungswunsches eingeben. Ein Ampelsystem visualisiert, welche Plattformen “geeignet”, “möglicherweise geeignet” und “nicht geeignet” für die verschiedenen Plattformen sind.

Da wir noch am Anfang des “Branchenlebenszyklusses” beim Crowdfunding stehen, ist die Initiative der Plattformen ganz sicher zu begrüßen. Inwieweit die sieben teilnehmenden Firmen eine hinreichende Glaubwürdigkeit ausstrahlen sei einmal dahingestellt. Dennoch sollte ein nachhaltiger Marketing-Effekt erzielbar sein.

Initiative durchaus vorbildlich

Wie auf Crowdstreet bereits diverse Mal herausgestellt wurde, ist der britische Markt dem Rest der Welt zeitlich um einiges voraus. Die deutschen Akteure sollten daher einmal in sich gehen, ob man dem britischen Vorbild nacheifern könnte/sollte. Ein alternativer Ansatz wäre sicherlich, mit einer entsprechende Aufgabenstellung einen unabhängigen Verband wie das German Crowdfunding Network zu beauftragen.

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