„BERGFÜRST wird die Vorteile des Crowdinvestings zukünftig auch für Immobilieninvestments zugänglich machen.“ – Interview mit Guido Sandler

Bergfürst-ImmobilienKlaus-Martin Meyer: Herr Sandler, auf der Webseite von Bergfürst wird angekündigt, dass man in Kürze in Einzelimmobilien über Genussscheine investieren kann. Können Sie das Modell etwas näher erläutern?

Guido Sandler: BERGFÜRST wird die Vorteile des Crowdinvestings zukünftig auch für Immobilieninvestments zugänglich machen. Für Investoren bedeutet das, dass sie schon ab 250 Euro in einzelne Immobilien investieren können. Die Anleger profitieren dabei doppelt: zum einen erhalten Sie einen festen Zinssatz von z.B. 4% p.a., zum anderen werden sie an der etwaigen Wertsteigerung beteiligt. Gleichzeitig entfallen die Weichkosten, wie sie sonst beispielsweise bei Immobilienfonds anfallen. Anleger können ohne Ausgabeaufschläge oder Gebühren und ohne das das Projekt mit Vertriebskosten aufgeladen wird kostenfrei über unsere Plattform investieren. Bis auf die Kosten für den Wertpapierprospekt und die Strukturierungskosten fließt das gesamte Geld, ca. 95% in das Objekt. Bei herkömmlichen Anbietern betragen die Weichkosten gerne 20% bis 30%. Natürlich sind die Immobilien-Beteiligungen genau wie die Unternehmens-Aktien auf der BERGFÜRST eigenen Handelsplattform handelbar. Jährliche Geschäftsberichte und Wertgutachten von unabhängigen Gutachtern bieten Transparenz und zeitnahe Information.

Klaus-Martin Meyer: Können Sie bitte auch das Konzept etwas näher erklären, dass man zwar an den Wertsteigerungen einer Immobilie partizipiert nicht aber an den Wertverlusten (bei gleichzeitigem Ausfallrisiko in Höhe des Investments)?

Guido Sandler: Zusätzlich zu einem festen Zins von z.B. 4 % p.a. partizipiert der Anleger an der etwaigen Wertsteigerung der Immobilie. Sollte die Immobilie zum Ende der Laufzeit verkauft werden, wird der Anleger ratierlich an der Wertsteigerung, die seit Emission entstanden ist, beteiligt. Aber auch wenn die Immobilie nicht verkauft wird und der Wert der Immobilie steigt, partizipiert der Anleger: ein unabhängiger Gutachter bewertet die Immobilie zu Beginn und dann wie erwähnt jährlich. Ergibt sich eine Wertsteigerung am Ende der Laufzeit, so wird der Wertzuwachs neben den jährlichen Zinszahlungen an die Investoren anteilig ausgeschüttet. In unserem aktuellen Blogbeitrag gibt es im Interview eine Modellrechnung die dies an zwei Beispielen verdeutlicht.

Der Investor trägt das Ausfallrisiko in Höhe seiner Einlage. Es besteht keine Nachschußpflicht. Der Genußschein wird im 2. Rang in das Grundbuch eingetragen. Damit wird die Forderung der Genußscheininhaber nach den finanzierenden Banken und vor dem Eigentümer bedient.

Klaus-Martin Meyer: Kann man schon etwas zum antizipierten Dealflow sagen. Wie schnell kann ein Investor sich ein Portfolio an Immobilien zusammenkaufen?

Guido Sandler: BERGFÜRST bietet jedem Investor die Möglichkeit, ein Portfolio – bestehend aus Unternehmens-Aktien und Immobilien-Beteiligungen zusammenzustellen. Schon im ersten Jahr planen wir mehrere Immobilien-Angebote auf BERGFÜRST. Es ist unser Bestreben, hier möglichst schnell die ganze Palette von Immobilien anzubieten. Wohnimmobilien, gemischte Wohn- und Gewerbeimmobilien, reine Gewerbeimmobilien, in Großstätte, in Mittelstädte. Da ist sehr viel denkbar.

Klaus-Martin Meyer: Wie groß werden die Genussschein-Emissionen voraussichtlich im Durschschnitt sein?

Guido Sandler: Wie bei den Unternehmens-Emissionen auch konzentrieren wir uns zunächst auf ein Finanzierungsvolumen von 1,5-10 Mio Euro. Die Immobilien werden entsprechend einen Gesamtwert von ca. 7 Mio Euro bis 50 Mio Euro haben.

Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Die Kommentare sind geschlossen.