„Auch wenn wir nicht zu den ersten Crowdinvesting Anbietern gehören, sind wir dennoch keine Kopie.“ – Interview mit Jörn Kunst (Welcome Investment)

Welcome Investment

Klaus-Martin Meyer: Herr Kunst, mit Welcome Investment wollen Sie eine neue Crowdfunding-Plattform auf die Schiene stellen. Was machen Sie anders und warum wird Ihre Plattform das Angebot bereichern?

Jörn Kunst: Aktuell sehe ich drei Richtungen, die für mich als Unternehmensgründer bei anderen Crowdinvesting Plattformen falsch laufen.

1) Viele sehr gute Startups fallen derzeit noch durch das Auswahlverfahren der Crowdinvesting-Plattformen. Es entscheiden nur 1-2 Personen darüber, ob ein Konzept „gut genug“ für ein Crowdinvesting ist. Wir machen das nicht, sondern lassen die Menschen entscheiden, die später auch das Portemonnaie öffnen sollen. Wir möchten nicht der Julius Cäsar sein, der im oder gegen das Startup stimmt. Daher sagen wir „Crowdinvesting für alle Startups“. Continue reading

Kickstarter passiert Meilenstein 1 Milliarde US-$: auch größer Player auf dem deutschen Markt

kickstarter

Irgendwann heute Nacht passierte Kickstarter einen spektakuläre Meilenstein. Die aggregierte Fundingsumme passierte die gigantische Summe von einer Milliarde US-Dollar. Mehr als die Hälfte der Summe kam in den letzten 12 Monaten zusammen. Zusammengebracht wurde das Geld von 5,7 Millionen Menschen in aller Welt. Mehr als 60 Prozent der User waren “Wiederholungstäter”. Das Gros der Finanzmittel kam aus den USA. Continue reading

Crowdfunding in the UK? It’s easy…

Seedrs

In den letzten Tagen hat die Redaktion erstaunt zur Kenntnis genommen, dass es hierzulande begeisterte Crowdinvestoren gibt, die gefühlt alle Crowdfundings bei Seedmatch & Co. mitnehmen, aber die Möglichkeit von Crowdinvestments im Ausland bisher noch gar nicht in Anspruch nehmen. Zwar wird dem Portfolio-Gedanken sowohl in der Streuung des Risikos über verschiedene Startups und auch über verschieden Plattformen hinweg Rechnung getragen. Dennoch sollte man zumindest darüber nachdenken, ob man das Crowdfunding-Risiko nicht auch regional und währungstechnisch weiter streuen sollte/könnte. Dazu kommt in Deutschland ja noch der Meinungsstreit in Sachen Partiarische Darlehn vs. Equity. Solange Bergfürst noch nicht richtig ins Rollen kommt, kann man im Inland nur ein Portfolio mit Hilfe von Darlehn, Genussscheinen und stillen Beteiligungen aufbauen. Continue reading