Interview mit Anna und Chris zum Start von PiggyBankGirls


piggybankgirlsKlaus-Martin Meyer: Anna und Chris, ihr habt mit Piggybankgirls eine neue, aktuell in der Presse viel beachtete Crowdfdunding-Plattform ins Leben gerufen. Was hat es damit auf sich?

Anna und Chris: Hallo Klaus-Martin! Wir waren bereits vorher schon marketingtechnisch in der Erotikbranche unterwegs und haben von Frauen erfahren, dass sie sich auf Camseiten angemeldet hatten, um sich einen Wunsch zu erfüllen (z.B. nannte man uns eine Kreuzfahrt, Schwimmen mit Delfinen etc.). Nur leider hatten die User nicht die Möglichkeit, von den Wünschen zu erfahren. Und schon war unsere Idee geboren: Frauen stellen bei PBG einen Wunsch ein, Supporter können sie finanziell unterstützen (mit oder auch ohne Rewards).

Klaus-Martin Meyer: In dem ein oder anderen Crowdfunding-Forum wurde auch Kritik laut, dass die Idee der Crowdfunding-Idee schaden könne. Wie siehst Du das?

Anna und Chris: Uns ist klar, dass unsere Idee nicht jedem schmeckt, aber das muss sie auch gar nicht. Noch dazu bekommt auch das Thema Crowdfunding durch unsere Beachtung in der Presse Aufmerksamkeit. Wir hätten da aber auch noch eine Gegenfrage: Haben Pornos der Filmindustrie geschadet?

Klaus-Martin Meyer: Touché… Eine funktionierende Plattform braucht viele Projekte und noch mehr Unterstützer. Wie bekommt man den richtigen Dampf auf eine erotische Crowdfunding-Plattform?

Anna und Chris: PBG ist völlig ohne gekaufte Werbung und nur mit Presseartikeln gestartet (und das erst vor einer Woche). Auf lange Sicht müssen wir natürlich neue Traffic-Quellen identifizieren, bis sich die Seite etabliert hat. Soziale Netzwerke sowie auch klassisches Online-Marketing werden hier eine große Rolle spielen.

Klaus-Martin Meyer: Warum habt Ihr Euch für die Währung Dollar und offensichtlich die englische Sprache entschieden?

Anna und Chris: Wir wollen uns nicht nur auf Deutschland beschränken. Durch eine internationale Ausrichtung erhoffen wir uns neben mehr Usern auch weitere tolle Funds. Die Deutschen sind allerdings auch nicht als die spendabelsten Leute bekannt…

Klaus-Martin Meyer: Wie groß ist der Optimismus, dass PiggyBankGirls ein tragfähiges Geschäftsmodell werden kann?

Anna und Chris: Wir glauben an unsere Idee, sonst hätten wir sie gar nicht erst soweit gesponnen. Wie gesagt ist PBG erst eine Woche alt und wir werden sehen, was die Zukunft für uns in petto hält!

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