Interview mit Patricia Handl und Klaus Abele zum Start von Companisto in der Schweiz

Companisto LogoKlaus-Martin Meyer: Patricia und Klaus, Ihr seid die neuen Statthalter von Companisto in der Schweiz. Könntet Ihr Euch bitte kurz vorstellen?

Klaus Abele: Hallo Klaus-Martin, sehr gerne! Patricia arbeitete in Kaderpositionen in unterschiedlichen Medienunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, zuletzt als Kooperationsmanagerin bei den Wirtschaftsmedien der Axel Springer Schweiz AG bevor sie in die Startup-Szene wechselte. Durch Ihre langjährige Erfahrung in Startups kennt Sie deren Bedürfnisse und begleitet diese als Kreativkopf bei der Markteinführung sowie im Markenaufbau und -ausbau. Patricia will jungen Unternehmen in der Schweiz helfen, ihre Ideen mit Companisto erfolgreich im Markt umzusetzen und ist überzeugt, dass die richtige Kommunikation in dieser Phase elementar für den Erfolg des Crowdinvestings ist.

Patricia Handl: Klaus war in Deutschland für den Aufbau der markt-Gruppe unter dem Dach führender Verlage verantwortlich. Nach seinem Wechsel in die Schweiz war er CEO der media swiss ag, die nach Ihrem Verkauf an die Ringier AG heute den Kern von Ringier Digital bildet. Klaus ist in der Venture Szene in Deutschland und der Schweiz gut vernetzt und hat bereits zahlreiche Startups in der Gründungs- und Aufbauphase eng begleitet. Seine Schwerpunkte sind die Business- und Finanzplanung, welche vor allem in der Startphase matchentscheidend ist.

Klaus-Martin Meyer: Wie stellt sich der Markt für Crowdfunding-Plattformen in der Schweiz da. Einen etablierten Marktplatz für equity-Produkte für die Crowd in der Schweiz habe ich bishernoch gar nicht in der Wahrnehmung?

Klaus Abele: Es gibt erste Ansätze, aber bisher hat sich keine Plattform wirklich etablieren können. Daher bietet sich für Companisto die Chance, der führende Marktplatz für Crowdinvesting in der Schweiz zu werden.

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Klaus Abele

Klaus-Martin Meyer: Wie werdet Ihr den Markt angehen. Könnt Ihr schon auf eine starke Schweizer Community aufbauen?

Patricia Handl: Wir sind in der Startup-Szene seit Jahren sehr gut vernetzt und durch eine gute Medienarbeit wollen wir auch die Investoren verstärkt auf das Thema aufmerksam machen. Zudem hat Companisto in der Schweiz bereits eine große Communty (drittgrösste Companistengruppe auf der Plattform) , weshalb wir dort nicht bei Null beginnen.

Klaus-Martin Meyer: Könnt Ihr auch etwas über die lokale Startup-Szene sagen. Hat man dort schon auf Euch gewartet?

Klaus Abele: Die Startup-Szene in der Schweiz ist sehr aktiv, jedoch gab es bisher eben keine Möglichkeit des Crowdinvestings in grösserem Umfang. Wir sehen dies als optimale Ergänzung zu den bisher etablierten Finanzierungsformen, die heute grösstenteils aus dem Familyoffice oder aus institutionellen Venturegesellschaften kommen.

Klaus-Martin Meyer: Wann sind die ersten Fundings zu erwarten? Welchen rechtlichen Rahmen haben die Anleger zu beachten und in welcher Währung werden diese abgewickelt?

Patricia Handl

Patricia Handl

Patricia Handl: Wir werden in Kürze mit den ersten Crowdinvests starten. Die Gespräche mit möglichen Startups laufen bereits.
In den einzelnen Ländern der EU sowie der Schweiz gibt es unterschiedliche Rechtsvorschriften, die natürlich bei einer Finanzierungsrunde per Crowdinvest beachtet werden müssen. Da die Geschäftsführer von Companisto beide Rechtsanwälte sind, die langjährig in den Fachbereichen Venture Capital, Corporate Law und Mergers & Acquisitions gearbeitet haben, ist Companisto für diese Herausforderung hervorragend aufgestellt.

Als europäische Plattform wickeln wir sämtliche Transaktionen in Euro ab – das gilt auch für die Schweiz.

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